Gemeinsam für Europa - Präsidententreffen Dresden 2006
"Die Menschen in Europa fragen: Wohin führen die Staats- und Regierungschefs unseren Kontinent? Was haben wir von Europa? Warum verstehen die Bürger die europäischen Entscheidungsprozesse so wenig und wie kann es gelingen, sie besser daran teilhaben zu lassen? Antworten auf diese Fragen zu finden, das ist die Aufgabe für alle, denen Europa am Herzen liegt. Europa muss zu den Menschen kommen."
Bundespräsident Horst Köhler am 12. Dezember 2005 in Madrid

Bundespräsident Köhler, Präsidentin Vike-Freiberga, Präsidentin Halonen,
Bundespräsident Fischer und Präsident Sampaio beim Präsidententreffen in Helsinki
Bundespräsident Horst Köhler hat in Anknüpfung an vorangegangene Treffen in Portugal und in Finnland die Staatsoberhäupter von Finnland, Italien, Lettland, Österreich, Portugal und Ungarn zu einem Treffen am 4. und 5. Februar 2006 nach Dresden eingeladen.
Die Themen des Treffens sind:
- Europas Nutzen
- Europas Identität
- Die Zukunft Europas
Die Debatte der Präsidenten fügt sich in die "Reflexionsphase" ein, die sich die EU nach dem Scheitern der Referenden in Frankreich und den Niederlanden verordnet hat. Ziel ist, die Bürger an dieser Reflexionsphase zu beteiligen. Daher hat der Bundespräsident parallel zum Präsidententreffen ca. 100 Studentinnen und Studenten aus ganz Deutschland und dem europäischen Ausland zu einer "Open-Space-Konferenz" eingeladen. Dort wird über die Frage diskutiert: "Was hält Europa zusammen?". Die Studentinnen und Studenten werden Gelegenheit haben, die Ergebnisse ihrer Konferenz den Staatsoberhäuptern vorzustellen und mit ihnen darüber zu sprechen.
Weitere Informationen über den Programmablauf erhalten Sie in dieser Pressemitteilung.
Auch Ihre Meinung interessiert uns! Was sollten die Präsidenten bei ihrem Treffen im Februar besprechen? Schreiben Sie uns Ihren Vorschlag in das Gästebuch!
