Ordensverleihung an Bürgerinnen und Bürger mit Verdiensten um das Miteinander der Generationen
Bundespräsident Horst Köhler hat am 4. November 2008 Frauen und Männer, die sich vorbildlich für das Miteinander der Generationen eingesetzt haben, mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Andrea Berg
Aspach
Seit 1999 engagiert sich Frau Berg, eine der erfolgreichsten Schlagersängerinnen Deutschlands, für die Hospizarbeit. Sie nutzt ihre Popularität und ihren damit verbundenen Einfluss, um auf die Bedeutung dieser Arbeit aufmerksam zu machen und andere zu motivieren, sich in der Hospizbewegung zu engagieren bzw. diese durch Spenden zu unterstützen. Vom Baubeginn des Hospizes am Blumenplatz in Krefeld bis zu dessen Fertigstellung im Jahr 2004 nahm sie an Benefizveranstaltungen zur Unterstützung der Einrichtung teil. Bei ihren Besuchen nimmt sie sich stets viel Zeit, um mit den Hospizbewohnern zu sprechen und auf ihre Probleme einzugehen. Auch telefonisch hält sie Kontakt zu ihnen.
Marianne Blum
Freiburg im Breisgau
Seit Gründung des ökumenischen Arbeitskreises "Ambulante Hospizarbeit" im Jahr 1990 und des daraus hervorgegangenen Vereins "Hospizgruppe Freiburg e.V." ist Frau Blum eine der aktivsten und engagiertesten ehrenamtlichen Kräfte. Sie steht sowohl in Privatwohnungen als auch in Pflegeheimen und Krankenhäusern Menschen in den letzten Stunden ihres Lebens bei. Außerdem führt sie gemeinsam mit der Hospizgruppen-Leiterin den Grundkurs "Sterbende begleiten" zur Vorbereitung der neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch. Seit fünf Jahren gibt sie zudem Vertiefungskurse für aktive Begleiter/innen. Zusätzlich zu diesem Engagement war sie von 1995 bis 2001 in der Organisation der Pflege und amtlichen Betreuung einer allein stehenden Nachbarin tätig.
Greta Blunck
Hamburg
Als weltbeste Hockeyspielerin ihrer Zeit und später als Trainerin der Deutschen Damenhockey-Nationalmannschaft errang sie mit der Deutschen Nationalmannschaft viele Siege. Noch heute ist sie ihrem Sport verbunden und engagiert sich in der Jugendarbeit des Harvestehuder Tennis- und Hockey-Clubs und im Schulhockey. Dort begeistert und trainiert sie Kinder für den Hockeysport und begleitet sie Wochenende für Wochenende zu Punktspielen und Turnieren in ganz Deutschland. Seit nunmehr 17 Jahren trainiert sie zudem jede Woche ein Team von geistig und körperlich behinderten Kindern, die sich "Die Hockeys" nennen. Sie ermöglichte die Teilnahme dieser Mannschaft an den Special Olympics und begleitet und betreut die Kinder ehrenamtlich auch während des Wettkampfs.
Anneliese Bruns
Tecklenburg
Seit über 25 Jahren ist sie in vielfältiger Weise im sozial-karitativen Bereich tätig. So war sie u.a. über zwölf Jahre Vorsitzende des Sozialdienstes Katholischer Frauen Ibbenbüren und initiierte in dieser Zeit viele Projekte. Seit 2000 engagiert sie sich zudem in der Bürgerstiftung Tecklenburger Land, die ihren Schwerpunkt auf die Projekte "Alt für Jung" und "Jung für Alt" gelegt hat. In dem Projekt "Alt für Jung", dessen Sprecherin sie ist, unterstützen Senioren Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf. Bei "Jung für Alt" werden Stipendien an junge Frauen und Männer für ein Freiwilliges Soziales Jahr in Altenwohnhäusern vergeben. Eine weitere neue Initiative ist die Vermittlung ehrenamtlicher Patenschaften für Altenheimbewohner.
Gudrun Früchtl
Miltach-Oberndorf
Frau Früchtl pflegt und versorgt seit 1982 ihre geistig schwer behinderte Tochter und ermöglicht ihr damit ein Verbleiben in der häuslichen Gemeinschaft. Die Tochter benötigt Hilfe bei nahezu allen alltäglichen Verrichtungen, zudem muss ständig eine Pflegeperson anwesend sein. Dies leistet sie seit 25 Jahren ohne jede zusätzliche Unterstützung. Seit etwa 15 Jahren versorgt sie außerdem ihre weit über 80 Jahre alte Mutter, die nach wie vor allein im eigenen Haushalt lebt, aber ohne fremde Hilfe ihr Haus nicht mehr verlassen kann. Frau Früchtl sorgt mit ihrem täglichen Einsatz dafür, dass ihre Mutter auch weiterhin selbstbestimmt zu Hause leben kann.
Hans-Wilhelm Hartmann
Heidesheim am Rhein
Herr Hartmann, evangelischer Religionslehrer am Frauenlob-Gymnasium in Mainz, rief im Juni 2000 die Arbeitsgemeinschaft und im Jahr 2002 den Verein "Jung trifft Alt" ins Leben. Ziel ist, die reiche Lebenserfahrung alter Menschen als gelebte und erlebte Geschichte für junge Menschen nutzbar zu machen. Dafür finden regelmäßig Besuche von Schülerinnen und Schülern im nahe gelegenen St. Bilhildis Alten- und Pflegeheim statt. Zudem werden für die Heimbewohner jahreszeitliche Feste gestaltet und gegenseitige Besuche oder Theatervorführungen organisiert. Das Projekt hat wesentlich das Schulleben und die "gelebten" Werte beeinflusst. Um das Projekt fortführen zu können, hat Herr Hartmann seinen Dienst im zweiten Jahr über seinen planmäßigen Ruhestand hinaus verlängert.
Dorothea Hausen
Rüsselsheim
Im Jahre 1991 hat Frau Hausen zusammen mit anderen in Rüsselsheim das Projekt "Alt und Jung begegnen sich" ins Leben gerufen. Schülerinnen und Schüler treffen sich regelmäßig bei Projekttagen mit Seniorinnen und Senioren und arbeiten in Arbeitsgemeinschaften zu unterschiedlichen Themen zusammen. Bereits vor 20 Jahren engagierte sie sich für ein "Oma-Projekt" in Kindertagesstätten und ein Mehrgenerationenwohnprojekt. Frau Hausen war außerdem 1994 Mitbegründerin der "Akademie der Generationen e. V." in Rüsselsheim und ist dort seither Stellvertretende Vorsitzende der Institution, die unter anderem Lesepaten in Kindergärten vermittelt. Zudem werden Zeitzeugen an Schulen und Jugendbildungseinrichtungen vermittelt, um Geschichte unmittelbar erfahrbar zu machen.
Peter Held
Cadolzburg
Peter Held ist der Vater und Motor des Projekts "Schüler-Coaching" im Landkreis Fürth, das er 2005 mit einer kleinen Gruppe von Schülern in Cadolzburg begonnen hat. Das Projekt unterscheidet sich von anderen ähnlichen Initiativen im Wesentlichen dadurch, dass nicht erst im letzten Schuljahr oder bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz Hilfe angeboten wird, sondern Schüler bereits ab der 7. Klasse intensiv betreut werden. Das Projekt hat sich sehr schnell ausgeweitet. Mittlerweile ist Schüler-Coaching ein Begriff geworden. Im Landkreis Fürth betreuen inzwischen mehr als 100 Coaches die Jugendlichen. Peter Held kümmert sich als Projektleiter mittlerweile über 40 Stunden in der Woche um die Organisation.
Irina Karow
Erfurt
Frau Karow ist schon lange in vielen Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements tätig. Ihre Arbeit im Projekt "MENTOR - die Leselernhelfer Erfurt" gibt ihr die Möglichkeit, ihre reichen Berufserfahrungen, die sie als Lehrerin für Mathematik und Sonderschulpädagogik gesammelt hat, mit viel Herz und Verstand einzubringen. Als wissenschaftliche Beraterin im Projektleitungsteam unterstützt sie die Mentoren dabei, Kindern mit Lese- und Sprachschwierigkeiten in spielerischer Art und ohne Leistungsdruck, aber mit viel menschlicher Zuwendung und Ruhe zu helfen. Eigens dafür schuf sie in den Räumen ihrer Wohnung für alle Mentoren und die am Projekt interessierten Bürger eine Leselernwerkstatt.
Rosemarie Korinth
Köln
Frau Korinth engagiert sich schon lange in der Familien- und Jugendarbeit. Seit 1973 ist sie als Gründungsmitglied im Vorstand des Vereins "Jugendcafé Chorweiler e.V." aktiv. Mit drei Jugendeinrichtungen, die Freizeiten anbieten, trägt der Verein ganz wesentlich zur Verbesserung der sozialen Infrastruktur des Stadtteils Köln-Chorweiler bei, der durch einen hohen Ausländeranteil geprägt ist. Darüber hinaus engagiert sie sich im Elternbeirat der Kindertagesstätte der Evangelischen Kirchengemeinde in Köln-Chorweiler. Auch in der Evangelischen Familienbildungsstätte, deren Vorstand sie seit 1999 angehört, bringt sie ihre Erfahrung in die Beratungen ein. Von 1989 bis 2002 war sie zudem Mitglied des Jugendwohlfahrts- und Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln.
Prof. Dr. Andreas Kruse
Überlingen
Er ist einer der führenden Gerontologen, der sowohl national als auch international hohes Ansehen genießt. Seit 1989 ist er mehrfach als Sachverständiger der Kommissionen für die Erstellung der Altenberichte für die Bundespolitik tätig geworden. Er setzt sich für eine Veränderung und moderne Gestaltung des bislang eher negativ besetzten Bildes des Alterns und für eine neue Verantwortungsrolle älterer Menschen in der Gesellschaft ein. 1997 wurde er zum Direktor des Instituts für Gerontologie an der Universität Heidelberg berufen. Sein Fachwissen und seine Erfahrung brachte er 2002 als Mitglied der deutschen Regierungsdelegation an der Weltaltenkonferenz in Madrid und der darauf folgenden UNECE-Ministerkonferenz ein.
Kerstin Kurzke
Berlin
Vor gut zehn Jahren hat sie den Hospiz- und Palliativberatungsdienst des Malteser Hilfsdienstes in Berlin-Köpenick aufgebaut, den sie heute als Koordinatorin leitet und der momentan über etwa 90 ehrenamtliche Sterbebegleiter verfügt. Dort ist sie auch selbst als Sterbebegleiterin tätig. Außerdem hat sie 2002 einen weiteren Hospizdienst in Potsdam mit eingerichtet und ist derzeit am Aufbau eines stationären Hospizes in Berlin-Marzahn-Hellersdorf beteiligt. Darüber hinaus arbeitet Frau Kurzke ehrenamtlich in der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Berlin mit, wo sie bis 2007 Mitglied des Vorstandes war. Zudem gibt sie als Referentin zu Themen wie Hospizarbeit, Trauer und Patientenverfügung ihr Wissen an Ehrenamtliche weiter.
Birgit von Lienen
Chemnitz
Die Leiterin der kommunalen Kindertagesstätte "Groß & Klein", die seit über 30 Jahren in der Einrichtung arbeitet, wirkt gemeinsam mit den zwölf Erziehern und 90 Kindern beispielhaft an der Gestaltung ihres Wohnviertels und dem Miteinander der Generationen mit. Ein wesentlicher Punkt ist die Einführung eines aktiven und vielfältigen Austauschs zwischen der KiTa und Senioren aus der Nachbarschaft. Ziel ist es, einen Treffpunkt der Generationen zu schaffen und das Miteinander von Jung und Alt zu fördern. Es werden regelmäßig Kreativnachmittage durchgeführt, an denen die Senioren den Kindern alte Handarbeits- und Handwerkstechniken beibringen. Im Gegenzug lernen die Senioren den Gebrauch von Computern und Mikroskopen in der Kindertagesstätte kennen.
Hannelore Lotz
Bad Vilbel
Sie war 1998 in Bad Vilbel Mitgründerin des Initiativkreises "Geplantes Leben im Alter" und ist bis heute in Untergruppen dieser Lokalen Agenda-Gruppe aktiv, wie zum Beispiel "Leben gemeinsam gestalten" und "Generationsübergreifendes Wohnen". 1999 war sie zudem Mitinitiatorin und Mitgründerin des "Vereins für soziales Engagement und Nachbarschaftshilfe Bad Vilbel e. V.", der mittlerweile über 1.000 Mitglieder zählt. Als Vertreterin der Nachbarschaftshilfe setzt sie sich außerdem zusammen mit Caritas und Diakonie für die Betreuung von Demenzkranken ein. Im Jahre 2003 wurde zudem eine Gruppe aufgebaut, deren Mitglieder gesetzliche Betreuungen für andere Mitglieder übernehmen.
Marion Mohr
Stendal
Sie gründete 2004 mit acht Nachbarn aus Stendal die "Bürgerinitiative Stendal e.V." (BIS e.V.), deren Vorsitzende sie auch ist. Der Verein mobilisiert Nachbarn, die sich für die Seniorenbetreuung einsetzen, damit alte Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung leben können. Dank ihres enormen Engagements und ihrer Mitstreiter zählt der Verein heute über 150 Mitglieder, die sich ehrenamtlich für Senioren, Kranke und Behinderte stark machen. Unter anderem organisieren Jugendliche monatlich ein "Generationscafé" und gestalten Themennachmittage für Senioren. Seit Herbst 2006 betreuen zudem geschulte Mitglieder Alzheimer- und Schlaganfallpatienten in der eigenen Betreuungsstätte.
Jürgen Mühlenbrock
Nürnberg
Der ehemalige Molkereimeister ist seit 1991 als Freiwilliger beim Senior Experten Service (SES) aktiv. Seine umfangreichen Erfahrungen als Molkereimeister und als Käsereifachmann gibt er seit nunmehr fünfzehn Jahren in bisher insgesamt 21 Einsätzen in Ländern wie China, dem Iran, Litauen, Lettland, Weißrussland, Estland, dem Jemen, Indien und Ecuador an kleinere und mittleren Unternehmen weiter - oft unter sehr einfachen, entbehrungsreichen Bedingungen. Dabei konnte er insbesondere auch seine Erfahrungen bei der Lehrlingsausbildung und beim Personaltraining einbringen. Auch nach seiner Rückkehr hielt er Kontakt mit seinen Partnern und konnte in vielen Fällen Verbindungen zu deutschen Firmen herstellen.
Beate Schmidt
Hamburg
1979 rief sie das Projekt Oma-Hilfsdienst ins Leben. Was als Kinderbetreuungsdienst begann, ist heute ein Rundum-Service für Jung und Alt. Um die einzelnen Projekte unter einem Dach zu vereinen, wurde 1993 der Verein "Jung und Alt e.V." gegründet, deren zweite Vorsitzende sie ist. Im "Oma-Hilfsdienst", der bis heute den Schwerpunkt der Vereinstätigkeit bildet, betreuen kinderliebe und erfahrene Senioren Kinder in vorübergehenden Notsituationen bis zu drei Wochen sowie zur gelegentlichen Entlastung der Eltern. Über 180 Senioren und über 110 junge Hamburger engagieren sich mittlerweile im Verein. 2004 wurde der Verein vom Bundesfamilienministerium für seine Arbeit im Rahmen des Wettbewerbs "startsocial - Hilfe braucht Helfer" ausgezeichnet.
Edeltraud Schochert
Magdeburg
Als Mitglied im Vorstand der Seniorenvertretung Magdeburgs hat sie Anfang 2000 die Arbeitsgruppe "Dialog der Generationen" mitbegründet, die sie seitdem leitet. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, den Dialog der Generationen in der Stadt zu initiieren und zu verstetigen. 2002 startete das Projekt "Magdeburger Senioren und ausländische Studenten im Dialog". Die Senioren zeigen neu ankommenden ausländischen Studenten die neue Heimatstadt, helfen beim Deutsch-Lernen und ermöglichen persönliche Kontakte. Mittlerweile betreuen 95 Magdeburger Gastfamilien insgesamt 205 ausländische Studenten. Eine weitere Initiative von ihr ist das Projekt "Deutschland liest vor - Magdeburg liest mit". Gemeinsam mit 22 anderen Senioren liest sie einer größeren Gruppe von Kindern regelmäßig Geschichten vor.
Hellmut Steffens
Augsburg
Mit dem Projekt "Partnerschaft der Generationen", das wesentlich von ihm mitgestaltet wurde, werden Schüler der Werner-von-Siemens-Hauptschule im Augsburger Stadtteil Hochzoll von Mentoren bei der Vorbereitung auf und der Suche nach einem Ausbildungs- oder Praktikumsplatz begleitet und unterstützt. Ein ähnliches Ziel verfolgt die von ihm ins Leben gerufene Stadtteilinitiative "Arbeit für Nachbarn", die hierbei insbesondere auf die Vernetzung der relevanten Institutionen in der Nachbarschaft setzt. In den Jahren 2003 bis 2006 unterstützte er zudem im Rahmen des Projekts "change in" Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren bei ihrem freiwilligen Einsatz in Seniorenheimen, Theatern und Sportvereinen.
Dr. Ingrid Witzsche
Potsdam
Sie ist Gründungsmitglied und seit 2003 ehrenamtliche Vorsitzende des Fördervereins Akademie 2. Lebenshälfte im Land Brandenburg e. V.. Das Anliegen des Vereins ist die Integration Älterer in Arbeitsmarkt und Gesellschaft und die Bewältigung des demografischen Wandels unter Beachtung und Nutzung der Kompetenzen Älterer. Der Verein realisiert seine Ziele durch Projekte in den Bereichen Bildung, Beschäftigung und Beratung. Die landesweit zehn Kontaktstellen der Akademie haben sich zu Kompetenzzentren für Ältere in den Regionen entwickelt. Ihrer initiativreichen und engagierten Arbeit ist es in hohem Maße zu verdanken, dass der 1994 gegründete Verein nunmehr bereits seit über dreizehn Jahren landesweit erfolgreich tätig ist.
Renata Zuckerriedel
Dresden
Sie engagiert sich seit langem im Projekt "Generationendialog" der Bürgerstiftung Dresden. Dort treffen sich Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klassen mit Senioren unter Beteiligung der Ethiklehrerin zum regelmäßigen Austausch und Gesprächen über Themen wie Schulzeit, Liebe, Kriegserfahrungen und Friedensarbeit. Dieses Projekt hat unter ihrer maßgeblichen Mitwirkung dazu beigetragen, dass die 46. Mittelschule Dresden im Jahr 2006 die Auszeichnung "Schule mit Idee" erhielt. Zusammen mit neun anderen Senioren gründete sie 1995 zudem einen Kinder- und Jugendbücherverein. Einmal wöchentlich besucht sie mit ihren Vereinsmitgliedern die Kinderklinik des Uniklinikums mit dem Bücherwagen und bietet den Patienten Bücher an und liest daraus vor.