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Staatsbesuche

Ankunft des Staatsgastes (Archivbild) Archivbild Ankunft des Staatsgastes (Archivbild) © Steffen Kugler

Staatsbesuche des Bundespräsidenten im Ausland und eingehende Staatsbesuche ausländischer Staatsoberhäupter in Deutschland sind Ausdruck der Qualität der bilateralen Beziehungen. Sie bieten Gelegenheit, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Im Allgemeinen finden sie abwechselnd und im Abstand mehrerer Jahre statt. Trotz der ständigen Präsenz der Bundesrepublik Deutschland durch ihre Botschaften im Ausland und der vielen bilateralen und multilateralen Konferenzen, an denen die Bundesregierung teilnimmt, kommt der persönlichen Begegnung der Staatsoberhäupter weiterhin hohe Bedeutung zu.

Bei einem Staatsbesuch wird der Bundespräsident von Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie von hochrangigen Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur begleitet. Die mitreisende Presse berichtet nach Deutschland.

Bei den Gesprächen zwischen den Staatsoberhäuptern kommt die gesamte Bandbreite der Beziehungen auf die Tagesordnung. Es kann sich dabei um die Abstimmung der jeweiligen Politik handeln, um die Verdeutlichung deutscher Interessen oder um die Bereinigung von Problemen, die zwischen den Staaten bestehen. Ein Staatsbesuch kann auch einen besonderen thematischen Schwerpunkt im politischen, wirtschaftlichen oder menschenrechtlichen Bereich haben.

Neben Staatsbesuchen unternimmt der Bundespräsident auch offizielle Besuche und Arbeitsbesuche im Ausland, die im diplomatischen Protokoll niedriger eingestuft sind.