Navigation und Service

Jubiläen und Ehrenpatenschaften

Alters- und Ehejubiläen

Besondere Jubiläen ehrt der Bundespräsident durch seinen Glückwunsch. In- und ausländischen Bürgerinnen und Bürgern gratuliert er zur Vollendung des 100., des 105. Lebensjahres und zu jedem folgenden Geburtstag. Ehepaaren gratuliert der Bundespräsident aus Anlass des 65., 70., 75. und 80. Hochzeitstages.

Im Jahr 2016 erhielten 4.386 Altersjubilare (2015: 5.523, 2014: 7.227, 2013: 6.985, 2012: 6.810) und 14.386 Ehepaare (2015: 12.968, 2014: 11.352, 2013: 10.826, 2012: 9.593) ein Glückwunschschreiben des Bundespräsidenten. Hierbei hat der Bundespräsident im letzten Jahr 3.178 Frauen und 558 Männern zum 100. Geburtstag gratuliert.

Ehrenpatenschaften

Der Bundespräsident übernimmt auf Antrag der Eltern die Ehrenpatenschaft für das siebente Kind einer Familie. Ist der Antrag für das Kind unterblieben, kann er auch für ein später geborenes Kind der Familie gestellt werden. Die Ehrenpatenschaft wird in einer Familie nur einmal übernommen. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen einschließlich des Patenkindes mindestens sieben lebende Kinder zur Familie zählen, die von denselben Eltern, derselben Mutter oder demselben Vater abstammen. Adoptivkinder sind den leiblichen Kindern gleichgestellt.

Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Sie ist mit der Taufpatenschaft nicht zu vergleichen. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken.

Die Anträge auf Übernahme der Ehrenpatenschaft sind dem Bundespräsidialamt über die örtlich zuständige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung zuzuleiten. Der Bundespräsident stellt nach Prüfung der Voraussetzungen eine Urkunde über die Annahme der Ehrenpatenschaft aus und lässt diese mit einem Patengeschenk (zzt. 500 Euro) den Eltern von einem Repräsentanten der Stadt oder Gemeinde aushändigen.

Seit 1949 wurden insgesamt rund 79.825 Ehrenpatenschaften übernommen (Stand: 31.12.2016). Im Jahr 2016 waren es 500 (2015: 550, 2014: 600, 2013: 600, 2012: 460).