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16. Februar 1999

Rede vor der Knesset, Staatsbesuch Israel, 16. Februar 2000, Tel Aviv

Europa ist eine Wertegemeinschaft, die "auf den Grundsätzen der Freiheit, der Demokratie, der Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten und der Rechtsstaatlichkeit" beruht. So sagt es der Amsterdamer Vertrag. Europa wird es nicht zulassen, dass dies von einem seiner Mitglieder in Frage gestellt wird. Wir werden nicht zulassen, dass Fremdenhass, Rassismus und Nationalismus in Europa wieder Platz greifen.

23. Mai 1999

Rede nach der Wahl zum Bundespräsidenten am 23.05.1999

Heute vor 50 Jahren - morgen werden wir in einer besonderen Veranstaltung daran denken - ist das Grundgesetz in Kraft getreten. Ich wünsche mir, dass wir uns, bei allen Kontroversen über einzelne Sachfragen und bei allem politischen Streit, den es gibt und geben muss und immer geben wird, immer wieder neu darauf besinnen, dass wir in unserer Verfassung Etliches unaufgebbar festgeschrieben haben: dass die Würde des Menschen unantastbar ist - da steht nicht: die Würde der Deutschen, sondern da steht: die Würde des Menschen -, dass Frauen und Männer gleiche Chancen und gleiche Rechte haben sollen, dass das private Eigentum zugleich dem Allgemeinwohl dienen soll.

23. Mai 1999

Rede nach der Wahl zum Bundespräsidenten am 23.05.1999

Wir wollen daran erinnern und wir wollen daraus lernen, dass die deutsche Einheit und der europäische Einigungsprozess zwei Seiten einer Medaille sind. Es ist in unserem eigenen und im europäischen Interesse, dass wir unsere Anstrengungen fortsetzen, damit die Menschen in allen 16 Ländern der Bundesrepublik gleiche Lebenschancen haben.

23. Mai 1999

Rede nach der Wahl zum Bundespräsidenten am 23.05.1999

Ich will nie ein Nationalist sein, aber ein Patriot wohl. Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. Wir aber wollen ein Volk der guten Nachbarn sein, in Europa und in der Welt.

23. Mai 1999

Rede nach der Wahl zum Bundespräsidenten am 23.05.1999

Aber ich sage jetzt: Es ist für mich nicht nur eine selbstverständliche Pflicht, sondern auch eine persönliche Verpflichtung, von dem Tag an, an dem ich das Amt des Bundespräsidenten wahrnehme, über alle Grenzen und über alle Unterschiede hinweg der Bundespräsident aller Deutschen zu sein und der Ansprechpartner für alle Menschen, die ohne einen deutschen Pass bei uns leben und arbeiten.

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