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Teilnahme am Parlamentarischen Frühstück

Daniela Schadt hält eine Ansprache vor Bundestagsabgeordneten anlässlich des Parlamentarischen Frühstücks des Deutschen Müttergenesungswerkes Berlin, 7. Juni 2016 Teilnahme am Parlamentarischen Frühstück des Deutschen Müttergenesungswerkes – Ansprache vor Bundestagsabgeordneten © Dierk Hilger

Daniela Schadt hat am 7. Juni am Parlamentarischen Frühstück der Elly Heuss-Knapp-Stiftung – Deutsches Müttergenesungswerk (MGW) im Deutschen Bundestag teilgenommen. Sie begrüßte die Bundestagsabgeordneten mit den Worten: "Pflegende Angehörige verdienen nicht nur unseren Respekt, sondern auch jede Unterstützung!". Das MGW berichtete über seine Tätigkeit und über die Erweiterung des Aufgabenfeldes der Stiftung auf die durch die Familienarbeit belasteten Väter und pflegenden Angehörigen.

Ansprache von Daniela Schadt:

Es gilt das gesprochene Wort.

Als Schirmherrin der Elly Heuss-Knapp-Stiftung – Deutsches Müttergenesungswerk freue ich mich, mit Ihnen über die Arbeit, die Chancen und die Herausforderungen zu sprechen, die mit dem Wirken dieser Stiftung im Zusammenhang stehen.

Vielen von Ihnen, verehrte Gäste, schwebt beim Gedanken an das Müttergenesungswerk wahrscheinlich das Bild der allgemein bekannten Sammelbüchse vor Augen, mit der so viele Kinder – wie auch ich – damals und heute für das Wohl der Mütter von Haustür zu Haustür gezogen sind. Manch einer von Ihnen denkt dabei vielleicht auch an eine besonders belastete Hausfrau und Mutter aus dem letzten Jahrhundert, die durch eine Kur ein wenig Freiraum vom Familienalltag erhalten sollte. Das war damals eine wichtige Aufgabe, mit der viel Gutes bewirkt wurde, spiegelt aber nicht den ganzen und heutigen Tätigkeitsbereich der Stiftung wider.

Die Geschäftsführerin, Frau Schilling, wird Ihnen gleich die Details zur Arbeit des MGW präsentieren. Ich möchte aber schon jetzt auf die mir besonders am Herzen liegende Erweiterung der Stiftungssatzung im Jahr 2013 hinweisen. Mit dieser Erweiterung hat das Müttergenesungswerk auch die durch die Familienarbeit belasteten Väter einbezogen. Und sie hat eine weitere sehr zukunftsträchtige Aufgabe übernommen: Es wird nun allen pflegenden Angehörigen Unterstützung angeboten. Es geht darum, Personen – unabhängig davon, ob sie Mutter oder Vater sind – für die physisch und psychisch oft belastende Pflege ihrer eigenen Eltern Hilfe zu bieten. Über die neuen Chancen des längeren Lebens können wir uns alle freuen. Wir sind – etwa bei dem Thema Pflege – aber auch auf neue Hilfestellungen angewiesen, die die längere Lebenserwartung berücksichtigen.

Das Thema "demographischer Wandel" wird Sie sicherlich bei Ihren Besuchen in den jeweiligen Wahlkreisen und bei Ihrer Arbeit hier im Bundestag und den Ausschüssen umtreiben. Wir müssen an allen Stellschrauben justieren, um dieser immensen Herausforderungen Herr zu werden. Ich bin sehr glücklich, dass das MGW unter meiner Schirmherrschaft entschieden hat, ebenfalls einen Beitrag zu leisten.

Denn: Pflegende Angehörige verdienen nicht nur unseren Respekt, sondern auch jede Unterstützung!