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"Die Freiheit des Denkens in unruhigen Zeiten"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Podiumsdiskussion 'Die Freiheit des Denkens in unruhigen Zeiten' mit den Schriftstellern Daniel Kehlmann, Eva Menasse und Salman Rushdie moderiert von Luzia Braun im Schloss Bellevue   Schloss Bellevue, 30. November 2017 Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie: "Die Freiheit des Denkens in unruhigen Zeiten" – Podiumsdiskussion mit den Schriftstellern Daniel Kehlmann, Eva Menasse und Salman Rushdie (v.l.n.r), moderiert von Luzia Braun © Felix Zahn

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat – in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung – am 30. November zu einer Gesprächsrunde zum Thema "Die Freiheit des Denkens in unruhigen Zeiten" in das Schloss Bellevue eingeladen – die zweite Veranstaltung in der Reihe "Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie".

Im Gespräch mit den Schriftstellern Salman Rushdie, Eva Menasse und Daniel Kehlmann ging der Bundespräsident der Frage nach, welche Rolle Intellektuelle und Literatur in unruhigen Zeiten einnehmen können und wie es gegenwärtig um die Freiheit des Denkens steht.

Gemeinsam diskutierten sie, welche Aufgabe Intellektuellen zukommt, wenn in unseren Gesellschaften neue geistige und emotionale Mauern entstehen, sich immer mehr Menschen aus der gesellschaftlichen Debatte zurückziehen und autoritäre Ideen an Attraktivität gewinnen. Wie gehen wir als liberale Gesellschaft mit Anfechtungen der Meinungsfreiheit um? Haben Intellektuelle an Autorität verloren? Wie steht es um das Verhältnis von Literatur und Politik? Wie ist es um die kritisch-aufklärerische Kraft der Literatur und Kunst in Deutschland und weltweit bestellt? Reflektiert die zeitgenössische Literatur die politischen Veränderungen innerhalb der liberalen Demokratien? Das Gespräch moderierte die Journalistin Luzia Braun.

Ein Videomitschnitt zum Forum Bellevue steht hier zur Verfügung.