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Bürgerfest des Bundespräsidenten


Bundespräsident Joachim Gauck hat am 9. und 10. September zum fünften Bürgerfest in das Schloss Bellevue und den Schlosspark eingeladen. Mit dem Bürgerfest würdige der Bundespräsident die Menschen in Deutschland, die mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement zu einer starken Zivilgesellschaft beitragen.

Am 9. September würdigte der Bundespräsident Bürgerinnen und Bürger mit einer persönlichen Einladung, die sich in besonderer Weise für andere Menschen oder gesellschaftliche Anliegen einsetzen. Am 10. September stand das Bürgerfest unter dem Motto "Tag des offenen Schlosses": Alle Bürgerinnen und Bürger waren herzlich eingeladen. An beiden Tagen war das Fest gut besucht: Insgesamt folgten rund 20.000 Bürgerinnen und Bürger der Einladung.

Der Bundespräsident hieß die Gäste gemeinsam mit Daniela Schadt willkommen. Anschließend besuchten sie das Fest und informierten sich über die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements.

Zur Idee des Bürgerfestes gehört es, dass sich zahlreiche Initiativen, Organisationen und Unternehmen mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit präsentieren. Zur Begegnung luden das Königreich Belgien und das Land Schleswig-Holstein ein, die in diesem Jahr auf dem Bürgerfest als Partnerländer zu Gast waren.

Tag des offenen Schlosses

An diesem Tag des Bürgerfestes nahm der Bundespräsident an einem Bühnengespräch zum Thema "Jung, entschlossen, engagiert!" teil. Mit jungen Menschen diskutierte er über ihre Motivation, die Gesellschaft mitzugestalten und ein Stück besser zu machen.

Am Ort der Begegnung, der in diesem Jahr unter dem Motto "Vielfalt bewegt" stand, konnten die Gäste unter anderem den Begegnungschor erleben, in dem Berliner und Geflüchtete gemeinsam Lieder aus den Herkunftsländern der Chormitglieder sangen, oder die Live-Schaltung nach Rio zu den Paralympics mitverfolgen.

Zudem waren die Besucherinnen und Besucher herzlich eingeladen, den Berliner Amtssitz und die historischen Räume von Schloss Bellevue zu erkunden. Musikalische Höhepunkte waren die Konzerte mit den Bands Antiheld und Steal a taxi sowie dem Berliner Kammerorchester. Mitmach-Aktionen für alle Altersgruppen rundeten das Programm ab: Sportbegeisterte konnten sich an Turnstationen und einem Rhönrad ausprobieren oder ein Basketballtraining mit Alba Berlin absolvieren. Für die jungen Gäste gab es ein abwechslungsreiches Programm im "Bellevue Kunterbunt". Auch für kulinarische Genüsse war gesorgt.

Tag des offenen Schlosses beim Bürgerfest des Bundespräsidenten Tag des offenen Schlosses beim Bürgerfest des Bundespräsidenten Quelle: Henning Schacht

Auswahl von ehrenamtlich engagierten Gästen am 9. September

Baden-Württemberg

Erika König (Staufen im Breisgau): Frau König war über 40 Jahre lang Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt im Ortsverein Staufen – während dieser Zeit war sie 39 Jahre als Kreisvorsitzende und 25 Jahre im Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt engagiert. Ferner hat sie 2002 den "Staufener Tafel e.V." mitbegründet, in dem sie bis heute aktiv ist.

Marian und Fabian Rostan (Freiburg): Die Studenten und Brüder Marian und Fabian Rostan engagieren sich ehrenamtlich im Behindertenfußball. Sie leiten das Training und begleiten die "Caritas-Knipser" zu ihren Spielen. Durch ihr Engagement kicken inzwischen 30 Männer und Frauen zwischen 18 und 40 Jahren in drei Teams.

Miriam Sommer (Grünsfeld): Miriam Sommer, Anfang 20, initiierte 2014 einen Helferkreis für Flüchtlinge in einer ehemaligen Kaserne in Tauberbischofsheim. Sie verbrachte mehrere Stunden täglich vor Ort und war Ansprechpartnerin für verschiedene Anliegen. An der Organisation eines Benefizkonzertes im Dezember 2014 hatte Miriam Sommer großen Anteil.

Bayern

Evelyn Beißel (Naila): Evelyn Beißel hat in Naila den mittlerweile sehr erfolgreichen Schulversuch Musische Realschule in Bayern initiiert. Sie engagiert sich in musischen Projekten wie "klasse.im.puls" als Projektmanagerin und ist Mitglied in verschiedenen Gremien im kultusministeriellen Umfeld. Seit 2014 ist sie Vizepräsidentin des Bundesverbands "Musikunterricht e.V.". Darüber hinaus ist sie Jurymitglied bei verschiedenen musikpädagogischen Förderpreisen.

Bruder Bernd Leopold (München): Bruder Bernd Leopold ist Hausleiter der Stiftung "Projekt Omnibus". Das Projekt, unterhalten vom Franziskanerorden, stellt 22 Zimmer zur Verfügung, in denen Eltern schwerkranker Kinder während deren Krankenhausaufenthalt kostenlos wohnen können. Bruder Bernd generiert Spenden für das Projekt und steht Eltern jeglicher Herkunft, Religion und Einkommen seelsorgerisch bei. Jährlich zählt das Projekt über 7.500 Übernachtungen.

Elke Nothaft (Mamming): Elke Nothaft ist ehrenamtliche Helferin beim Bayerischen Roten Kreuz und bei der internationalen Hilfsorganisation "NAVIS e.V.". Sie unterstützte verschiedene Einsätze, beispielsweise nach dem Erdbeben in Nepal 2015. Frau Nothaft engagiert sich im Sanitäts- und Betreuungsdienst, in der Verpflegung und der Krisenintervention. Sie ist außerdem ehrenamtliche Beisitzerin beim Jugendschöffengericht und Bewährungshelferin.

Elisabeth Stritzl-Goreczko (München): Seit über 35 Jahren ist Elisabeth Stritzl-Goreczo als Erzieherin in der Kinderklinik München-Schwabing tätig und prägt die Betreuung von krebskranken Kindern und ihren Familien. Sie initiierte viele verschiedene Maßnahmen wie etwa das gemeinsame "Elternfrühstück". Für viele Patienten ist sie die erste Anlaufstelle, wenn es um Fragen oder Spätfolgen der Erkrankung geht. Neben dieser hauptamtlichen Tätigkeit engagiert sich Frau Stritzl-Goreczko ehrenamtlich in der "Initiative krebskranke Kinder München e.V.".

Berlin

Sohir Chaker: Die syrische Architektin ist vor einigen Jahren aus dem Kriegsgebiet geflohen. Sohir Chaker kann ihren Beruf in Deutschland nicht ausüben und engagiert sich nun im SOS-Familienzentrum Berlin. Sie unterstützt bei Übersetzungen in die syrische Sprache und engagiert sich beim Ferienprogramm. Durch ihren Einsatz wird den großen und kleinen Besuchern des Familienzentrums vieles über die kulturellen und kulinarischen Besonderheiten Syriens vermittelt.

Ralf René Gottschalk: Seit März 2015 engagiert sich Ralf R. Gottschalk in der "Stiftung Unionhilfswerk Berlin" und unterstützt geflüchtete Menschen. Er baute ein Netzwerk von mittlerweile über 50 Engagierten mit auf. Neben der Koordinierung zahlreicher Angebote zur sprachlichen Orientierung sowie zur Integration in Ausbildung, engagiert sich Herr Gottschalk für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Charlottenburg und befördert deren Integration.

Henning Zimmermann: Herr Zimmermann ist seit acht Jahren ehrenamtlich als Schiedsmann des Bezirks Berlin Mitte tätig und seit 2016 als Landesvorsitzender von Berlin. Er leitet betroffene Personen dazu an, Streitigkeiten eigenverantwortlich und ohne die Hinzuziehung staatlicher Stellen zu lösen. Neben Kostenreduzierung leistet sein Engagement vor allem einen Beitrag zu einem guten und kooperativen Zusammenleben.

Brandenburg

Siegfried Janzen (Lübbenau): Herr Janzen ist Mitbegründer und Leiter der Schalmeienkapelle Groß Lübbenau sowie der Jugendtanzkapelle. Er leitete außerdem den Volkschor. Zum 111-jährigen Bestehen des Chorwesens verfasste er die Ortschronik Groß Lübbenau. Herr Janzen ist überdies Gemeindevertreter und ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde sowie Initiator und Leiter des privaten Dorfmuseums.

Christin Schiffner (Werder/Havel): Frau Schiffner ist Auszubildende und ehrenamtlich bei der DRK Wasserwacht Potsdam als Rettungsschwimmerin und Sanitäterin tätig. Vor ihrer Ausbildung engagierte sie sich jährlich über 400 Stunden. Auch während ihrer Ausbildung ist Frau Schiffner sehr aktiv und eine große Unterstützung.

Bremen

Jochen Mertin (Bremerhaven): Herr Mertin zeichnet sich durch ehrenamtliches Engagement in der Straffälligenarbeit aus: Von 1981 bis 2016 ist er als Bewährungs- und Gerichtshelfer sowie in der Jugendbewährungshilfe Bremerhaven aktiv gewesen. In der Volkshochschule bietet er eine Reihe von Informationsveranstaltungen an, die interessierten Bürgern die Arbeit von Ehrenamtlichen in der Justiz vermitteln.

Dr. Sabina Schoefer: Die Direktorin der Bremer Volkshochschule setzt sich auf vielfältige Weise für die Beteiligung und aktive Teilhabe von Menschen ein. Als Vorsitzende der "Bürgerstiftung Bremen" verbindet Frau Dr. Schoefer Menschen, die aktiv etwas für das Zusammenleben in Bremen tun wollen. Die ehrenamtlich arbeitende Stiftung bietet eine Plattform mit Beratung, Projekten, Netzwerken und auch Geld für die Ideen der Bürger.

Hamburg

Dirk du Pin (Reinbek): Dirk du Pin ist Vorsitzender des größten gemeinnützigen Beschäftigungsträgers "Sprungbrett e.V." und der "Sprungbrett Dienstleistungen gGmbH", die u.a. zwei Bürgerhäuser, zwei Kinderfamilienzentren, eine Kleiderkammer für Flüchtlinge, sowie die Qualifizierung von Jugendlichen in zwei Produktionsschulen betreiben. Daneben setzt sich Herr du Pin mit der Helferbörse besonders für den Dialog zwischen Schülern und älteren Menschen im Quartier Lohbrügge ein.

Gernot Stracke (Hamburg): Seit 22 Jahren leitet Herr Stracke das "Hilfswerk für Contergangeschädigte e.V." in Hamburg. Seitdem setzt er sich intensiv über die Vereinsarbeit hinaus für die Interessen der Mitglieder und weiterer Mitbetroffener ein. In einem mehrjährigen Projekt konnte er erfolgreich ein multidisziplinäres medizinisches Netzwerk mit einer Contergansprechstunde in der Schön-Klinik Hamburg initiieren und mit aufbauen.

Hessen

Walter Enders (Wetzlar): Als Mitglied des Behindertenbeirats der Stadt Wetzlar setzt sich Walter Enders für den Ausbau der Barrierefreiheit ein. Als Rollstuhlfahrer ist er besonders sensibel für all jene Hürden im öffentlichen Raum, die bewegungseingeschränkten Menschen (aber z.B. auch Eltern mit Kinderwagen) das Leben schwer machen können. Er arbeitet aktiv daran mit, dass Wetzlar zu einem Musterbeispiel der barrierefreien Stadt wird.

Marlit Hoffmann (Ehringshausen): Frau Hoffmann ist Vorsitzende des "Vereins zur Erhaltung der Mittelhessischen Mundart und Kultur". Der Verein organisiert u.a. Treffen mit regionalen Heimat-, Tanz- und Mundartvereinen und verfasst beispielsweise Bücher zur Brauchtumspflege. Jährlich erscheinen zwei Mundarthefte, die durch die Mitglieder gestaltet werden.

Prof. Dr. Uta Meyding-Lamadé (Bad Soden): Die Chefärztin der Neurologie, Prof. Dr. Uta Meyding-Lamadé, leitet vom Krankenhaus Nordwest Frankfurt per Telemedizin die neurologische Spezialklinik des Sultans von Brunei. Durch dieses weltweit einmalige Projekt konnten seit 2010 mehr als 2.000 Patienten mit Schlaganfällen, Aneurysmen und Multipler Sklerose – unabhängig von Kultur, Religion und Politik – erfolgreich behandelt werden.

Mecklenburg-Vorpommern

Felix Kleiner und Nico Serapins (Rostock): Die Abiturienten Felix Kleiner und Nico Serapins haben sich für ein Filmprojekt intensiv mit der Geschichte der DDR und mit dem Wirken der Staatssicherheit am ehemaligen Untersuchungsgefängnis in Rostock beschäftigt. Dieser von den beiden außerschulisch erarbeitete und produzierte Film wird sowohl in der Schule, als auch in der Gedenkstätte in der politischen Bildungsarbeit eingesetzt.

Dr. Sigrun Lutz (Wackerow): Frau Dr. Lutz ist Kinderärztin in Greifswald und leistet seit 1993 ehrenamtliche Hilfseinsätze als "German Doctor" in Krisengebieten, etwa auf den Philippinen, in Kenia, Indien und Bangladesh. Zu ihren Einsätzen hält sie öffentliche Vorträge. Sie ist ebenfalls Bürgerpatin im Bürgerhafen, einer Bürgergemeinschaft für Vorprommern-Greifswald, und engagiert sich dort insbesondere in der Arbeitsgemeinschaft Demenz.

Niedersachsen

Lieselotte Benecke (Wedemark): Frau Benecke ist seit 56 Jahren Übungsleiterin im Sport. Seit 1977 ist sie Leiterin des Deutschen Roten Kreuz Pilotprojekts "Bewegungsprogramm für Senioren auf Mallorca". Im Jahr 1999 wurde Frau Benecke mit der Niedersächsischen Verdienstmedaille für vorbildliche Verdienste um den Nächsten ausgezeichnet.

Joseph Gerhardy (Harsum): Joseph Gerhardy betreut seit fast 40 Jahren den städtischen Jugendaustausch der deutsch-britischen Städtepartnerschaft zwischen Hildesheim und Weston-super-Mare: ehemals in beruflicher Funktion als Stadtjugendpfleger und seither mit großem ehrenamtlichen Engagement.

Fatiha Ouhbout (Geeste): Seit 1997 lebt Fatiha Ouhbout in Deutschland, seit 2005 unterrichtet sie Kinder und Erwachsene ehrenamtlich in der arabischen Sprache. Frau Ouhbout ist im Vorstand "Zusammenkunft der Kulturen in Meppen e.V.", durch den inzwischen professionell die arabische Sprache in Wort und Schrift von sechs Ehrenamtlichen vermittelt wird. Mit ihrem Engagement trägt Frau Ouhbout zum Dialog der Kulturen bei.

Nordrhein-Westfalen

Tabitha Klatt (Möhnesee): Frau Klatt engagiert sich als pädagogische Leiterin des Vereins "SteigAuf e.V.". Der Verein bietet Menschen mit und ohne Behinderung und sozial benachteiligten Menschen erlebnispädagogische Angebote. Im Vordergrund steht das Reiten, das Menschen trotz einschränkender Voraussetzungen stärken und sie in ihrer gesamten Persönlichkeitsentwicklung fördern soll.

Jeevan Rüppel (Bedburg): Vor 19 Jahren ist Jeevan Rüppel als minderjähriger Flüchtling aus Sri Lanka nach Deutschland gekommen. Aufgrund seiner Erfahrung als Flüchtling steht er seit Beginn der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Nordrhein-Westfalen in der Stadt Bedburg mehrmals in der Woche als Ansprechpartner zur Verfügung.

Rheinland-Pfalz

Andreas Kugel-Mayer (Stadecken-Elsheim): Andreas Kugel-Mayer ist Inhaber des "Chilli Pepper Rock Cafe" in Mainz, das mit verschiedenen Aktionen den "Kinderkrebshilfe Mainz e.V." und weitere Organisationen unterstützt. Seit neun Jahren werden immer wieder kleine Veranstaltungen organisiert und jeweils am Jahresende eine große Benefiz Motorrad Verlosung durchgeführt: Die Spendenerlöse belaufen sich inzwischen auf 113.000 Euro, vor allem auch Dank engagierter Partner, Sponsoren und tatkräftiger Helfer.

Karin Supthut (Dierdorf): Frau Supthut unterstützt die "Verbandsgemeinde Dierdorf" bei der Betreuung von Asylbewerbern und begleitet diese zu Arzt- und Behördengängen. Schon seit den 1990er Jahren hat sie sich für Flüchtlinge sowie Aus- und Übersiedler engagiert.

Saarland

Walter Koenig (Merzig): Seit über 26 Jahren bringen sich Walter Koenig und Ehefrau Edith als Bauchredner und Zauberkünstler ehrenamtlich in karitative Veranstaltungen in ganz Deutschland ein: Die daraus gewonnenen Einnahmen fließen beispielsweise an Sozialstationen, die Deutsche Krebshilfe und an Einrichtungen für kranke Kinder.

Dr. Hagen Reichert (Homburg): Als Mitbegründer, ehrenamtlicher Pressesprecher und Leiter einer Fachgruppe engagiert sich Dr. Hagen Reichert in der "Deutsch-Französischen Forschungsgesellschaft Verdun DFFV e.V." für die Erinnerungs- und Gedenkarbeit an den Ersten Weltkrieg. Das Angebot richtet sich vor allem an Schüler, es werden aber ebenso wissenschaftliche Exkursionen und Vorträge für Erwachsene angeboten.

Sachsen

Eva Möller (Dresden): Eva Möller ist ehrenamtlich als Regionalkoordinatorin für das Projekt "VerA - Stark durch die Ausbildung" tätig. Als erfahrene Ausbildungsbegleiterin des Senior Experten Service (SES) unterstützt sie junge Menschen bei der Vorbereitung auf Prüfungen, kümmert sich bei sprachlichen Defiziten, fördert die soziale Kompetenz und stärkt das Vertrauensverhältnis zwischen Auszubildenden und Ausbildern.

Gerald Ruppert (Markkleeberg): Seit der Gründung des gemeinnützigen Vereins der Leipziger Klinikclowns im Jahr 2000 ist Gerald Ruppert als Clown in verschiedenen Kliniken in Sachsen, aber auch in Sachsen-Anhalt und Thüringen unterwegs. Herr Ruppert, als Vorsitzender, und sieben weitere ehrenamtliche Mitstreiter widmen sich mit viel Humor und Aufmerksamkeit den jungen Patienten und bringen so oft das Lachen in die Gesichter der Kinder zurück.

Sachsen-Anhalt

Orlando Carmona Garcia (Muldestausee): Der Pädagoge ist Musiker und engagiert sich in der musikalischen Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Orlando Carmona Garcia musiziert zudem in Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende im Landkreis, in Einrichtungen des Diakonievereins oder im Lutherhaus der evangelischen Kirche Bitterfeld. Seine Leidenschaft begeistert die Flüchtlinge und Asylsuchenden für die Musik.

Steffi Gliem (Ahlsdorf): Frau Gliem ist seit 1976 Mitglied im "Ziegelröder Spielmannszug 1886 e.V.", seit 1981 Übungsleiterin der Melodieinstrumente und seit 1988 Vereinsvorsitzende. Sie ist seit 35 Jahren ununterbrochen in der Ausbildung von Nachwuchsmusikern für ihren Verein tätig. Der Verein wurde bereits 19 Mal Landesmeister in Sachsen-Anhalt und ist amtierender Deutscher Meister der Sportspielmannszüge.

Horst Grimm (Genthin): Horst Grimm baute ab 1966 die Sektion Radsport bei der Betriebssportgemeinschaft Genthin auf und war ihr Vorsitzender. Nach 1989 gründete er den "Genthiner Radsportclub 66 e.V." und war bis 2014 deren Präsident. Durch sein langjähriges Wirken wurden viele Genthiner Radrennfahrer in die Jugendnationalmannschaften berufen. Überdies konnten die deutschen Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren 15 Mal in Genthin ausgerichtet werden.

Schleswig-Holstein

Volker und Silke Schnack (Kiel): Volker Schnack und seine Frau Silke sind seit über 15 Jahren begeisterte Läufer. Bei ihren Pilgerläufen quer durch Europa sammelt das Ehepaar Spenden für den "Förderkreis für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V." in Kiel. Der Verein bietet Hilfestellung für Betroffene und deren Familien im nichtklinischen Bereich an, z.B. Beratung, Betreuung und finanzielle Unterstützung.

Faiza Tahir (Kiel): Im August 2015 gründete Frau Tahir die Bürgerinitiative "Kiel hilft Flüchtlingen". Dank der gleichnamigen Facebookgruppe zählte die Initiative nur einige Tage später einige tausend Mitglieder. Tausend Menschen engagieren sich ehrenamtlich und heißen die Flüchtlinge in Kiel willkommen. Schwerpunkte der Arbeit sind das Sammeln, Sortieren und Verteilen von Sachspenden sowie die Betreuung der Transitflüchtlinge, die auf dem Weg nach Skandinavien sind.

Jürgen Witte (Felde): Herr Witte ist seit über 20 Jahren als ehrenamtlicher Richter sowohl in der Sozial- wie auch in der Arbeitsgerichtsbarkeit im Land aktiv. Seit 25 Jahren engagiert sich Herr Witte, ebenfalls als Arbeitgebervertreter, im federführenden Prüfungsausschuss für kaufmännische Ausbildungsberufe bei der Industrie- und Handelskammer sowie darüber hinaus auch in zahlreichen Schulewirtschaft-Projekten.

Thüringen

Dittmar Heyder (Arnstadt): Für die "Verkehrswacht Ilm-Kreis e.V." ist Dittmar Heyder bereits seit 26 Jahren als Vorsitzender tätig. Mit seiner fachlichen Kompetenz und seinem Erfahrungsschatz widmet er sich u.a. der Verkehrs- und Mobilitätserziehung von Kindern und Jugendlichen, wobei auch die Verkehrsprävention mit Senioren in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen hat. Die Jugendverkehrsschule Jonastal in Arnstadt hat er zu einem Verkehrspräventionszentrum ausgebaut.

Steffi Rauch (Apolda): Seit Jahren engagiert sich Frau Rauch als Physiotherapeutin für den Handballsportverein Apolda 1990 e.V. ehrenamtlich. Sie ist beim Training wie bei den Punktspielen dabei und somit eine große Unterstützung für den Verein. Darüber hinaus ist Steffi Rauch auch bei der Nachbehandlung von Verletzten jederzeit eine kompetente Ansprechpartnerin.

Brigitta Wurschi (Suhl): Frau Wurschi gehörte zu den Organisatoren der Bürgerbewegung der Friedlichen Revolution 1989 in Suhl. Ihrer Arbeit ist es mit zu verdanken, dass die Erstürmung der Suhler Stasi-Zentrale friedlich verlaufen ist. Auch als Rentnerin ist sie noch aktiv: Frau Wurschi engagiert sich in der Kirchengemeinde. Außerdem setzt sie sich in der Flüchtlingshilfe und für die Rechte von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Familien ein sowie für verschiedene Umweltthemen.

Bundespräsident Joachim Gauck und Daniela Schadt auf dem Bürgerfest (Archivbild) Bundespräsident Joachim Gauck und Daniela Schadt auf dem Bürgerfest (Archivbild) Quelle: Henning Schacht

Folgende Institutionen und Initiativen stellen ihre Arbeit und gemeinnützigen Projekte auf dem Bürgerfest vor:

Aareal Bank AG • AGDW – Die Waldeigentümer e.V. | Waldmärker® | Waldbesitzerverband Niedersachsen e.V. • Aktion Mensch e.V. • Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. • Allianz Deutschland AG • AOK Nordost – Die Gesundheitskasse • Arbeitsgemeinschaft bundesweiter Schülerwettbewerbe • Arbeiterkind.de • Arbeitgeberverband Gesamtmetall • Bayer AG • Berliner Wasserbetriebe • Bertelsmann Stiftung • Botschaft des Königreichs Belgien • Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e.V. • CVJM-Gesamtverband in Deutschland e.V. • Daimler AG • Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. • Deutscher Behindertensportverband e.V. • Deutsche Fernsehlotterie gGmbH • Deutscher Hospiz- und PalliativVerband e.V. • Deutscher LandFrauenverband e.V. • Deutsche Post AG • Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V. / Berliner Sparkasse – Niederlassung der Landesbank Berlin AG • DIN Verbraucherrat • dm-drogerie markt GmbH + Co. KG • Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V. • Innocence in Danger e.V. • Lachen Helfen e.V. • Lidl Deutschland • Rock your Life! (RYL!) • Sanofi-Aventis Deutschland GmbH • Schüler Helfen Leben e.V. • Seniorpartner in School (SiS) • Siemens AG • SOS-Kinderdorf e.V. • Staatliche Geschäftsstelle "Luther 2017", Reformationsjubiläum 2017 e.V. • START-Stiftung • thyssenkrupp AG • Über den Tellerrand e.V. • Volkswagen AG