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Ordensverleihung zum Internationalen Frauentag

Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet Linda Weber mit der Verdienstmedaille für ihr Engagement im Kampf gegen Multiple Sklerose aus anlässlich der Verleihung des Verdienstordens zum Internationalen Frauentag im Großen Saal von Schloss Bellevue Bonn, 8. März 2017 Verleihung des Verdienstordens zum Internationalen Frauentag – Auszeichnung von Linda Weber mit der Verdienstmedaille für ihr Engagement im Kampf gegen Multiple Sklerose © Guido Bergmann

Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet am 8. März zum Internationalen Frauentag 16 engagierte Frauen für ihr langjähriges, herausragendes ehrenamtliches Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Die 16 Bürgerinnen sind im Alter zwischen 35 und 76 Jahren. Sie engagieren sich im sozialen, kirchlichen und kulturellen Bereich, für die Integration von Flüchtlingen und für Völkerverständigung. Darüber hinaus haben sie sich im Bereich Gesundheitswesen sowie in der Gedenkarbeit verdient gemacht.

Folgende Frauen werden ausgezeichnet:

Baden-Württemberg

Elke Jordan-Mattes, Mahlstetten
Verdienstkreuz am Bande

Elke Jordan-Mattes ist seit 1998 erste Vorsitzende des Vereins B.L.u.T. e.V. – Bürger für Leukämie- und Tumorerkrankte. Aufgabe des Vereins ist es, regional bestehende onkologische Versorgungslücken zu schließen und für die Krankheit Krebs ein Forum zu schaffen. Seit Gründung des Vereins konnten über 90.000 fremde Stammzellspender gewonnen und über 550 lebensrettende Transplantationen ermöglicht werden. Der Verein ist enger Partner des Städtischen Klinikums Karlsruhe und der Universitätsklinik Heidelberg. Für patientenorientierte Projekte am Klinikum Karlsruhe konnte B.L.u.T. e.V. bisher 1,5 Mio. Euro an Spendengeldern einwerben und unter anderem den Aufbau einer Palliativstation und einer Selbsthilfegruppe unterstützen. Zudem ist Frau Jordan-Mattes seit fast 40 Jahren kommunalpolitisch aktiv als Mitglied im FDP-Ortsverband Weingarten und war Gründungsmitglied der FDP-Frauengruppe Karlsruhe-Land.

Bayern

Rose Marie Wenzel, Deggendorf
Verdienstkreuz am Bande

Rose Marie Wenzel engagiert sich seit dreißig Jahren im Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. Seit 1998 ist sie außerdem Vorsitzende des Bezirks Niederbayern und Mitglied des großen Vorstands des DEHOGA Bayern e.V., eines Gremiums, das über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung entscheidet. Darüber hinaus ist sie in der Industrie- und Handelskammer (IHK) tätig und seit 1989 Mitglied im Prüfungsausschuss der IHK Niederbayern für die Ausbildereignungsprüfung. Aufgrund ihres herausragenden Engagements ist Rose Marie Wenzel 2006 zur Botschafterin Niederbayerns ernannt worden und wirbt in dieser Funktion für die Attraktivität des Tourismusstandorts Niederbayern. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Bezirksgruppe Niederbayern-Oberpfalz, ehrenamtlich als Richterin tätig, Mitglied im AOK-Beirat der AOK Deggendorf und Mitglied im Verwaltungsausschuss der Arbeitsagentur Deggendorf.

Berlin

Shermin Langhoff
Verdienstkreuz am Bande

Shermin Langhoff ist seit mehr als zehn Jahren eine im In- und Ausland viel beachtete Theatermacherin und wichtige Stimme zu Fragen der Integration. Sie bringt innovativ die Themen auf die Bühne, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Bundesrepublik Deutschland mit bestimmen und macht für das Publikum dabei eindringlich auch neue Perspektiven erfahrbar. Shermin Langhoff war von 2004 bis 2008 Kuratorin am Berliner Theater Hebbel am Ufer (HAU) und hat vielen jungen deutschtürkischen Künstlern zum Durchbruch verholfen. 2008 hat sie das Theater Ballhaus Naunynstraße in Berlin gegründet, das Stücke von und mit jungen Künstlern mit Zuwanderungsgeschichte auf die Bühne bringt. Seit 2013 ist Shermin Langhoff Intendantin des Maxim Gorki Theaters in Berlin, dem Theater des Jahres 2014 und 2016.

Karin Stötzner
Verdienstkreuz am Bande

Karin Stötzner engagiert sich seit 2004 herausragend als Patientenbeauftragte für Berlin – ein Amt, das Berlin neu geschaffen hat und mit dem es eine Vorreiterrolle unter den Bundesländern übernommen hat. Seit 2011 nimmt sie zusätzlich die Funktion als Pflegebeauftragte wahr. Bei Problemen steht Karin Stötzner den Patienten und Pflegebedürftigen zur Seite, vermittelt unabhängig und unterstützt den Dialog, um zu schlichten. Aus ihren Erfahrungen heraus formuliert sie konkrete Verbesserungsvorschläge gegenüber der Politik und der Verwaltung. Zudem arbeitet sie eng mit Verbänden und Organisationen zusammen und entwickelt neue Ansätze zur Interessenvertretung. Ferner bringt sie sich als Mitglied in zahlreichen Gremien ein, wie etwa im Landeskrankenhausbeirat Berlin. Hier berät sie über grundsätzliche Planungs- und Strukturangelegenheiten des Krankenhauswesens. Auch in der Landesgesundheitskonferenz Berlin sowie im Gemeinsamen Bundesausschuss ist sie vertreten.

Hamburg

Sibel Kekilli
Verdienstkreuz am Bande

Sibel Kekilli ist als Schauspielerin in Deutschland und international erfolgreich. Bekannt wurde sie durch ihre Rollen in den Filmen Gegen die Wand und Die Fremde, in denen die Unterdrückung der Frau thematisiert wird. Bei öffentlichen Auftritten und in Interviews findet Sibel Kekilli deutliche Worte, um Unterdrückung und häusliche Gewalt anzuprangern. Ihre Popularität stellt sie als Botschafterin in den Dienst von Terre des Femmes und tritt aktiv gegen sogenannte Ehrverbrechen ein. Sibel Kekilli leistet für die Rechte von Mädchen und Frauen einen weit über die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland wirkenden Beitrag. Sie nutzt ihre Popularität, um das Thema Frauenrechte zu einem öffentlichen Thema zu machen und dadurch mehr Menschen dazu zu bewegen, genauer hinzusehen.

Niedersachsen

Nadia Nashir-Karim, Hagen am Teutoburger Wald
Verdienstkreuz am Bande

Nadia Nashir-Karim engagiert sich im humanitären Bereich und in der Völkerverständigung. Sie ist Mitbegründerin und Vorsitzende des ehrenamtlich arbeitenden Afghanischen Frauenvereins e.V., dessen Ziel es ist, bedürftige Menschen in Afghanistan insbesondere durch Bildung, Aufklärung, Gesundheit und Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen. In den bisher durchgeführten 14 Hilfsprojekten lag der Schwerpunkt auf der Förderung von Mädchen und Frauen, um ihnen eine berufliche Perspektive zu bieten. Die Projekte und Hilfsmaßnahmen werden in Zusammenarbeit mit den Einheimischen vor Ort ermittelt, geplant und betreut und in Deutschland koordiniert, geleitet und finanziell verwaltet. Hierfür wirbt der Verein Spenden ein und veranstaltet öffentlichkeitswirksame Informationsveranstaltungen. Das Fundraising und die Betreuung der Spender ist ebenfalls Aufgabe von Nadia Nashir-Karim.

Nordrhein-Westfalen

Nazan Eckes, Köln
Verdienstmedaille

Die Fernsehmoderatorin Nazan Eckes ist in verschiedenen Projekten sozial engagiert. Für die Stiftung RTL war sie Projektpatin in Ruanda und Malawi. Seit 2006 engagiert sie sich für den SOS-Kinderdorf e.V. und wirbt Spenden ein. Als Lesebotschafterin der Stiftung Lesen und als Schirmherrin für das Ronald McDonald Haus Köln ist Nazan Eckes seit 2010 aktiv. Auch für das Therapiezentrum für Folteropfer/Flüchtlingsberatung des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. wirbt sie Spenden ein. Darüber hinaus war sie Mitglied im Beirat der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Für das Programm Stark im Beruf des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stand sie für einige Kampagnen zur Verfügung. Seit 2015 setzt sich Nazan Eckes außerdem für Frauenrechte als Botschafterin bei Terre des Femmes ein.

Mathilde Höhlein, Windeck
Verdienstkreuz am Bande

Als Diakoniekirchmeisterin des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Leuscheid ist Mathilde Höhlein seit 1987 in der Kirchenarbeit aktiv – auch überregional – aktiv. Sie betreut Kinder in prekären familiären Situationen, manchmal auch durch zeitweise Inobhutnahme. Darüber hinaus ist Mathilde Höhlein seit über 25 Jahren in der Flüchtlingsarbeit aktiv. Zugezogene und Hilfsbedürftige aus allen Ländern finden bei ihr Hilfe zum Start in ein selbständiges Leben. Sie hilft bei der Wohnungs- und Arbeitssuche, organisiert Kinderbetreuung, unterstützt bei amtlichen Formalitäten und nimmt Flüchtlinge in ihrem Haus auf. Unter dem Motto Weihnachten nicht allein organisiert Mathilde Höhlein seit über 15 Jahren ein Weihnachtsfest für Menschen aller Nationalitäten und Religionen. Vom Hospizdienst Windeck-Eitorf e.V. war sie 2002 Gründungsmitglied. Davor hatte sie bereits einen ehrenamtlichen Besuchsdienst mit aufgebaut.

Ruziye Malkus, Castrop-Rauxel
Verdienstkreuz am Bande

Die Schneiderin Ruziye Malkus gründete 1998 den Internationalen Bildungs- und Kulturverein für Frauen Castrop-Rauxel e.V., den sie seitdem auch leitet. Der Verein unterstützt vor allem Frauen mit Zuwanderungsgeschichte dabei, sich selbstständig und finanziell unabhängig in unsere Gesellschaft zu integrieren. Die Angebote des Vereins umfassen unter anderem Hausaufgabenbetreuung, Schülerhilfe, eine Kindertheatergruppe, Gymnastikkurse sowie Deutschunterricht für ausländische Frauen. Darüber hinaus hat Ruziye Malkus ein Theaterprojekt für Migrantinnen ins Leben gerufen, eine städtische Ausstellung zum Thema Kopftuch – Glaube oder Accessoires entwickelt und ist in der Flüchtlingshilfe aktiv. Mit ihrem vorbildlichen Engagement baut Ruziye Malkus Vorurteile gegenüber Minderheiten ab und versucht dabei auch, der deutschen Bevölkerung andere Kulturen und Lebensformen nahezubringen.

Christiane Pfitzner, Bielefeld
Verdienstkreuz am Bande

Aufgabe der Vereinsvorsitzenden der Theater- und Konzertfreunde Bielefeld e.V. Christiane Pfitzner ist es unter anderem, jährlich den Festlichen Auftakt der Theater- und Konzertsaison mit einer Vorschau auf die neue Spielzeit für rund 1.500 Besucherinnen und Besucher zu organisieren. Um das Interesse junger Menschen an der Kulturlandschaft in Bielefeld zu wecken, hat sie 2006 mit einer Arbeitsgruppe der Universität Bielefeld ein Kulturscheckheft konzipiert. Außerdem ist Christiane Pfitzner Kuratoriumsmitglied der Theaterstiftung Bielefeld. In dieser Funktion hat sie etwa den Umbau des Stadttheaters intensiv mitgestaltet und eine Neubestuhlung des Theaters organisiert. Im Jahr 2009 war sie darüber hinaus Ideengeberin und maßgebliche Initiatorin des Projekts Biennale für Ostwestfalen-Lippe, dessen Ziel es ist, Ostwestfalen-Lippe durch ein gemeinsames großes Festival der fünf bedeutenden Kulturinstitutionen der Region zu präsentieren.

Rheinland-Pfalz

Ulrike Elz-Eichler, Münstermaifeld
Verdienstkreuz am Bande

Ulrike Elz-Eichler hat sich um das Gedenken an das Schicksal der jüdischen Familien aus Münstermaifeld verdient gemacht. Trotz Widerstands ließ sie sich nicht beirren und verfolgte ihr Ziel, die Synagoge als Mahnmal und Gedenkstätte wiederaufzubauen. Sie begann mit Nachforschungen zum Schicksal der jüdischen Bürgerinnen und Bürger Münstermaifelds. 1988 wurde auf ihre Anregung hin zusammen mit dem örtlichen Gymnasium erstmals in einer Gedenkstunde zum 9. November an die Brandschatzung der Synagoge erinnert. 1997 gründete Ulrike Elz-Eichler den Förderverein Synagoge Münstermaifeld mit, dessen Vorsitzende sie seit 2004 ist. Inzwischen ist in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, dem Gymnasium, den Kirchen und der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz die Synagoge zu einem kulturellen und sozialen Forum geworden.

Dr. Susanna Smolenski, Bad Neuenahr-Ahrweiler
Verdienstkreuz am Bande

Die pensionierte Ärztin hat sich in mehr als drei Jahrzehnten an der Klinik Ahrweiler nicht nur beruflich Verdienste um die Verbesserung der psychiatrischen, psychotherapeutischen und psychosomatischen Versorgung in Rheinland-Pfalz erworben, sondern daneben auch als Dozentin in Seminaren für Polizeibeamte. Susanna Smolenski hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die als Pilotprojekt gegründete Traumaambulanz ein festes Therapieangebot der Klinik wurde. Ebenfalls ehrenamtlich hat sie viele Jahre hinweg die Arbeit von Initiativen zum Thema Häusliche Gewalt unterstützt und begleitet und die Schirmherrschaft des Fördervereins Frauenhaus Ahrweiler übernommen. Im Arbeitskreis Häusliche Gewalt hat sie die Vernetzung mit den niedergelassenen Ärzten vorangebracht.

Saarland

Linda Weber, Völklingen-Ludweiler
Verdienstmedaille

Linda Weber – selbst an Multipler Sklerose erkrankt – ist seit 2011 als Vertreterin junger MS-Erkrankter im Vorstand der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Landesverband Saar tätig. Ziel des Landesverbandes ist es, die Betreuung, Behandlung und Rehabilitation von Menschen, die an MS und ähnlichen Erkrankungen leiden, zu verbessern und die Forschung zu fördern. Linda Weber ist Ansprechpartnerin für die neu mit der Diagnose MS konfrontierten Menschen und vertritt die Interessen junger Menschen. Außerdem engagiert sie sich bei den Fördertürmen, einer Gruppe von MS-Erkrankten und Angehörigen, die als Betroffenenberater tätig sind. Darüber hinaus hat Linda Weber in den Jahren 2007 und 2009 zwei Benefizkonzerte in Saarbrücken-Klarenthal organisiert und dabei Spenden zugunsten der DMSG gesammelt.

Sachsen-Anhalt

Diana Kokot, Osterburg (Altmark)
Verdienstmedaille

Diana Kokot widmet sich insbesondere der Schreib- und Leseförderung von Kindern und Jugendlichen. Seit Mitte der 1990er Jahre initiierte sie zahlreiche Aktivitäten zur Leseförderung. Hierzu gehörte unter anderem die Schülerarbeitsgemeinschaft Federfüchse, die Jugendlichen aus Osterburg und Umgebung die Möglichkeit bot, Schreiben zu lernen. Als stellvertretende Landesvorsitzende des Vereins Friedrich-Bödecker-Kreis in Sachsen-Anhalt e.V. (FBK) engagiert sich Diana Kokot seit vielen Jahren bei der Gestaltung von Bildungsprojekten, wie beispielsweise dem bundesweiten Schreibaufruf Unzensiert & unfrisiert. Sie ist Mitglied der Jury und Mitherausgeberin der im Ergebnis dieses Aufrufs entstehenden Sammlung. An zahlreichen Schulen in Sachsen-Anhalt führt sie Schreibworkshops, Autorenbegegnungen, Lesungen und Maßnahmen zur Leseförderung durch. Ferner ist Diana Kokot im Jahr 2010 die ehrenamtliche Redaktion des FBK-Literaturfernsehens Leseland Sachsen-Anhalt übertragen worden.

Petra Werner, Helbra
Verdienstkreuz am Bande

Petra Werner gründete 1989 den Verein Kreisbehindertenverband Lutherstadt Eisleben e.V., dessen Vorsitzende sie bis heute ist. Eltern, Betroffene und Interessierte sollen im Verein Unterstützung, Beratung und Möglichkeit zum Austausch finden. Der behindertengerechte Umbau einer eigenen Immobilie für den Verein ermöglicht es, Menschen mit Behinderung im Rahmen niedrigschwelliger Betreuungsleistungen und Verhinderungspflege zu betreuen. Die vom Verein gekauften Kleinbusse und Rollstuhlbusse werden neben Fahrten für behinderte Kinder und Jugendliche ebenso wie die Räumlichkeiten auch für Senioren genutzt. Um vor allem jungen beeinträchtigten Menschen die Möglichkeit für spontane Treffen zu ermöglichen, ist vor einigen Jahren eine Jugendgruppe gebildet worden.

Thüringen

Ilse Mäurer, Weimar
Verdienstkreuz am Bande

Ilse Mäurer engagiert sich seit 25 Jahren ehrenamtlich als Grüne Dame bei der Evangelischen Krankenhaus- und Altenheimhilfe e.V. Schon während ihrer beruflichen Tätigkeit als Physiotherapeutin im Alten- und Pflegeheim kümmerte sie sich in ihren freien Stunden liebevoll um die Bewohner. Seit dem Eintritt in den Ruhestand engagiert sich Ilse Mäurer auch weiterhin im ehrenamtlichen Besuchsdienst. Sie initiierte eine Leserunde für Damen und organisierte Auftritte mit ihrem Flötenkreis. Ilse Mäurer leitet daneben die Gruppe der Grünen Damen von sechs Altenheimen in Weimar und unterstützt die Arbeit der Landesbeauftragten in Thüringen für die Grünen Damen und Herren. Darüber hinaus engagiert sich Ilse Mäurer einmal wöchentlich im Bereich des Thüringer Behinderten- und Rehabilitationssportes und unterstützt mit dem Freundeskreis Weimar die Arbeit der Kindernothilfe. Die Idee der Gründung eines Freundeskreises ging 2011 von ihr und ihrem Ehemann aus.