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Aufruf zu Spenden

Bundespräsident Christian Wulff hat sich am 14. März 2011 in der japanischen Botschaft von Botschafter Takahiro Shinyo über die aktuelle Lage in Japan unterrichten lassen. Anschließend rief er zu Spenden für die Obdachlosen und für den Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben und dem Tsunami auf: "Namhafte deutsche Hilfsorganisationen haben Spendenkontos eingerichtet. Die Hilfe kommt denen zugute, die jetzt obdachlos auf Unterstützung angewiesen sind. Es ist eine Hilfe unter Freunden. Auch uns Deutschen wurde in schwieriger Zeit von außen geholfen."

Zuvor hatte der Bundespräsident den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Botschaft das Mitgefühl der Deutschen für die Opfer der Erdbebenkatastrophe übermittelt: "In diesen schweren Zeiten stehen wir Deutsche fest an der Seite unserer japanischen Freunde, trauern um die Toten und bangen um das Schicksal der Vermissten. Ich habe dem japanischen Kaiser nach dem Beben mein tiefes Mitgefühl übermittelt. Die Überlebenden in den betroffenen Regionen stehen nicht nur vor den Trümmern ihrer Existenz, sondern sind auch unmittelbar durch nukleares Unheil bedroht. Deutschland wird Japan mit all seinen Möglichkeiten bei der Bewältigung der schweren Naturkatastrophe und deren Folgen unterstützen."

Zuvor hatte Bundespräsident Wulff Seiner Majestät Akihito, Kaiser von Japan, folgendes Beileidsschreiben gesandt:

"Majestät,
mit außerordentlicher Bestürzung habe ich von dem Erdbeben und der Tsunamikatastrophe erfahren, die große Zerstörungen in Japan angerichtet und viele Tote und Verletzte gefordert haben. Ich möchte Ihnen und dem japanischen Volk, auch im Namen meiner Landsleute, meine tiefempfundene Anteilnahme aussprechen. Bitte übermitteln Sie unser Beileid den Angehörigen der Opfer, denen in diesen Tagen unser Mitgefühl gilt.
Deutschland steht in dieser schwierigen Zeit an Ihrer Seite.

Christian Wulff
Präsident der Bundesrepublik Deutschland"