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Empfang für Teilnehmer des Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffens

Bundespräsident empfängt Teilnehmer des Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffens Schloss Bellevue, 31. März 2011 Bundespräsident empfängt Teilnehmer des Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffens © BPA


Bundespräsident Christian Wulff hat am 31. März 2011 die Teilnehmer des VII. Deutsch-Afrikanischen Bischofstreffens zu einem Gespräch in Schloss Bellevue empfangen. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Thema Migration aus Afrika. Der Bundespräsident informierte sich außerdem über den interreligiösen Dialog in Afrika. An dem Treffen nahmen auch acht Kardinäle und Bischöfe aus verschiedenen afrikanischen Ländern wie Tanzania, dem Sénégal, und Angola teil.

"Afrika ist unser Nachbarkontinent, mit dem wir vielfach verbunden sind. Herausforderungen wie Armutsbekämpfung, Schutz der natürlichen Ressourcen und Bewältigung des Klimawandels müssen wir gemeinsam begegnen", sagte Bundespräsident Wulff. "Ausdruck der engen Bindungen zwischen Europa und Afrika ist auch der Austausch zwischen den Menschen, der bereichert und positive Entwicklungen anstoßen kann. Es sollte uns aber zu denken geben, wenn junge Menschen angesichts von Armut und Hoffnungslosigkeit keine andere Möglichkeit mehr sehen, als ihre Heimat zu verlassen. Die afrikanischen Regierungen müssen sich verstärkt die Frage stellen, was sie tun können, um diesen Menschen eine Perspektive zu bieten."

Die Tradition Deutsch-Afrikanischer Bischofstreffen reicht in die 1980er Jahre zurück. Ziel dieser Treffen, an denen bis zu 20 Bischöfe teilnehmen, ist die Vertiefung der Beziehungen zwischen den deutschen und afrikanischen Ortskirchen. Daneben beschäftigen sich die Treffen auch mit wirtschaftlichen und politischen Fragen.