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Gedenkveranstaltung zum
50. Jahrestag des Mauerbaus

Zentrale Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus in Berlin - Bundespräsident Christian Wulff beim Rundgang durch die Ausstellung in der Gedenkstätte Berliner Mauer Berlin, 13. August 2011 Zentrale Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus - Bundespräsident Christian Wulff beim Rundgang durch die Ausstellung in der Gedenkstätte Berliner Mauer © Ole Krünkelfeld

Bundespräsident Christian Wulff hat am 13. August 2011 an den Gedenkfeierlichkeiten anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus in Berlin teilgenommen. In der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße hielt der Bundespräsident die zentrale Ansprache und erinnerte an die Ereignisse und Opfer an der Berliner Mauer.

13. August: Zentrale Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus in Berlin - Bundespräsident Christian Wulff bei seiner Ansprache 13. August: Zentrale Gedenkveranstaltung zum 50. Jahrestag des Mauerbaus - Bundespräsident Christian Wulff bei seiner Ansprache

Die Gedenkstätte ist der zentrale Erinnerungsort an die deutsche Teilung im Zentrum der Hauptstadt. Sie wird seit 1998 auf dem früheren Grenzstreifen an der Bernauer Straße errichtet, wo die Mauer verlief. In einer Dauerausstellung wird die Geschichte der deutschen Teilung thematisiert.

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung am 13. August wurde der zweite Teil der Dauerausstellung eröffnet, die sich mit den Folgen der Grenzschließung für die Menschen in Ost und West beschäftigt. Die Ausstellung erstreckt sich nun auf 1,4 Kilometern entlang des ehemaligen Grenzstreifens. Bundespräsident Wulff besuchte gemeinsam mit dem Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, die Ausstellung entlang der Bernauer Straße.

Anschließend nahm der Bundespräsident an einer ökumenischen Andacht in der Kapelle der Versöhnung sowie der Kranzniederlegung am Denkmal für die Opfer des Mauerbaus und der deutschen Teilung teil.

Anlässlich des 50. Jahrestages des Mauerbaus hat Bundespräsident Christian Wulff der Tageszeitung "Die Welt" ein Interview gegeben.