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Gespräch mit Jugendlichen über Hungerkatastrophe in Ostafrika

Gespräch mit den Stipendiaten des deutsch-afrikanischen Jugendaustausches Go Africa - Go Germany in Schloss Bellevue - Bundespräsident Christian Wulff mit seinen Gästen vor Schloss Bellevue Schloss Bellevue, 25. August 2011 Gespräch mit den Stipendiaten des deutsch-afrikanischen Jugendaustausches „Go Africa - Go Germany" - Bundespräsident Christian Wulff mit seinen Gästen vor Schloss Bellevue © Guido Bergmann

Bundespräsident Christian Wulff hat am 25. August 2011 die zwölf afrikanischen und zwölf deutschen Stipendiaten des Austauschprogramms „Go Africa - Go Germany“ in Schloss Bellevue empfangen. Die jungen afrikanischen Frauen und Männer kommen aus ostafrikanischen Ländern wie Kenia, Äthiopien und Somalia, die von der Hungerkatastrophe am Horn von Afrika betroffen sind. Ein Gesprächsthema war deshalb die Not in Ostafrika.

„Es ist gut, dass die Bundesregierung die Nothilfe für Ostafrika erhöht hat und viele Menschen in Deutschland den Spendenaufrufen folgen. Wir müssen uns aber intensiver fragen, wie in Zukunft solche Krisen vermieden werden können. Die Menschen in den betroffenen Gebieten müssen wirksame Unterstützung erhalten, um Dürreperioden besser überstehen zu können", sagte Bundespräsident Christian Wulff.

Die Stipendiaten, die seit gut zwei Wochen gemeinsam ein Programm in Deutschland absolvieren, waren sich einig, dass neben Klimaveränderungen Konflikte und Versäumnisse bei der ländlichen Entwicklung eine Rolle bei der Hungersnot spielen. Die afrikanischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dankten für die große Unterstützung aus Deutschland. Auch wenn die Lage insbesondere in Somalia schwierig sei, käme die Hilfe in den überwiegenden Fällen bei den Betroffenen an. Ohne diese Unterstützung von außen sei die derzeitige Krise nicht zu bewältigen.

Das Austauschprogramm „Go Africa - Go Germany“ wird seit 2007 von der Bundeszentrale für politische Bildung organisiert. Bundespräsident Christian Wulff ist Schirmherr der Initiative. Im Februar 2012 besuchen die Stipendiaten Kenia und den jungen Staat Südsudan.