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Frankreich ab 2012 neues Partnerland des Bellevue-Stipendien-Programms

Bundespräsident Christian Wulff mit den Bellevue-Stipendiaten Schloss Bellevue, 8. September 2011 Bundespräsident Christian Wulff mit den Bellevue-Stipendiaten vor Schloss Bellevue © Ole Krünkelfeld

In einem Briefwechsel mit Bundespräsident Christian Wulff hat Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy die Teilnahme Frankreichs am Bellevue-Stipendien-Programm ab kommendem Jahr zugesagt. Somit nehmen ab 2012 neun Ländern an dem europäischen Austauschprogramm für Nachwuchskräften oberster Staatsbehörden teil.

Bundespräsident Christian Wulff: „Ich freue mich, dass ab dem nächsten Jahr Frankreich als neuntes Partnerland das Bellevue-Programm der Robert Bosch Stiftung bereichern wird. Die jungen Führungskräfte aus den teilnehmenden Ländern gewinnen bei ihrer Arbeit in der jeweiligen Gastbehörde einen einmaligen Einblick in die Strukturen des gastgebenden Landes. Sie erfüllen den europäischen Gedanken auf Verwaltungsebene mit Leben und tragen zu einer Stärkung der politischen Einheit Europas bei.“

Am 8. September 2011 hat der Bundespräsident die elf Bellevue-Stipendiaten des achten Jahrgangs in Schloss Bellevue empfangen. Das von der Robert Bosch Stiftung finanzierte und begleitete Austauschprogramm ermöglicht Nachwuchskräften oberster Staatsbehörden ein intensives Kennenlernen von Regierungs- und Verwaltungsstrukturen sowie von politischen Rahmenbedingungen und Abläufen politischer Willensbildung im jeweiligen Gastland.

Am Austausch im Rahmen des Stipendien-Programms nehmen Deutschland, Frankreich (ab 2012), Irland, Italien, Polen, Portugal, Slowenien, Spanien und Ungarn teil.