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Staatsbesuch in Italien

Staatsbesuch in Italien - Bundespräsident Christian Wulff wird vom italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano mit militärischen Ehren in Rom begrüßt Rom, Italien, 13. Februar 2012 Staatsbesuch in Italien - Bundespräsident Christian Wulff wird vom italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano mit militärischen Ehren in Rom begrüßt © Steffen Kugler

Bundespräsident Christian Wulff und seine Frau Bettina sind vom 13. bis 15. Februar zu einem Staatsbesuch nach Italien gereist. Der Besuch auf Einladung von Präsident Giorgio Napolitano stand unter dem Motto "Starke Wirtschaft - starke Partner". Stationen der Reise waren Rom, Mailand und Bari. Der Bundespräsident wurde von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet.

Während des Besuchs brachte der Bundespräsident die Anerkennung Deutschlands für die Reformen der Regierung von Ministerpräsident Mario Monti zum Ausdruck und bestärkte diese, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Bundespräsident Wulff: „Deutschland und Italien haben als Gründungsstaaten immer eng in der Europäischen Union zusammengearbeitet. Gerade in der aktuellen Lage können Deutschland und Italien viel gemeinsam bewegen.“

Der Lage in Europa war auch Gegenstand einer Rede vor Studenten, die der Bundespräsident am 14. Februar an der Universität Bocconi in Mailand hielt. Darin betonte er die enge wirtschaftliche Verflechtung von Deutschland und Italien: „Der europäische Binnenmarkt funktioniert, und Italien und Deutschland profitieren davon.“ Gleichwohl müsse die Schuldenkrise überwunden werden: „Jedes Land muss verantwortungsbewusst handeln. Jedes Land muss gemeinsam mit den anderen die Währungsunion krisenfest machen.“

Am 15. Februar besuchte der Bundespräsident das Werk eines deutschen Unternehmens in der Region Apulien sowie Bari, die Hauptstadt der Region, die zeigt, welches Potenzial für nachhaltige Investitionen der Süden Italiens bietet.

Als eine große Kulturnation ist Italien Standort vieler deutscher Kultureinrichtungen, wie dem Deutschen Archäologischen Institut, der Bibliotheca Hertziana oder dem Goethe-Institut. Der Bundespräsident traf deshalb in Rom mit den Leitern dieser und anderer Institutionen, die zusammen ein dichtes Netz deutscher kultureller Einrichtungen im Ausland bilden, zu einem Gedankenaustausch zusammen.