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Bundespräsident Christian Wulff reist nach Besuch in Straßburg weiter nach Paris

Bundespräsident Christian Wulff hat heute Mittag seine erste Auslandsreise mit dem Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg begonnen. Dort traf er zuerst mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, und danach mit deutschen Mitgliedern des Europäischen Parlaments zusammen. Der Bundespräsident betonte anschließend, er wolle mit der Reise zu den frei gewählten Abgeordneten Europas ein Zeichen setzen, dass Deutschland der europäischen Integration und der Arbeit des Europäischen Parlaments herausragende Bedeutung beimesse. Europa, sagte der Bundespräsident vor Journalisten, sei der Stabilitätsanker für die Bewältigung zentraler Herausforderungen wie dem Schutz der Umwelt und des Klimas sowie der Wirtschafts- und Finanzkrise.
Der Bundespräsident unterstrich: "Die Europäische Union kann sich auf Deutschland verlassen. Deutschland hat nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon gleichzeitig große Erwartungen an die Arbeit des Europäischen Parlaments." Es sei ein besonders schönes Zeichen, dass dieser Besuch beim Europäischen Parlament auf französischem Boden mit einem polnischen Präsidenten des Parlaments stattfinde.
Von Straßburg aus flog Bundespräsident Wulff weiter nach Paris. Gegen 17 Uhr wird das deutsche Staatsoberhaupt vom Präsidenten der Französischen Republik, Nicolas Sarkozy, im Elysée-Palast empfangen. Themen der Unterredung sollen unter anderem die deutsch-französischen Beziehungen und die Zusammenarbeit beider Länder in der Europäischen Union sein.