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Antrittsbesuche von Bundespräsident Christian Wulff in Brüssel

Bundespräsident Christian Wulff hat heute seine erste Auslandsreise in Brüssel fortgesetzt. Das deutsche Staatsoberhaupt traf zunächst zu Gesprächen mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, und dem Präsidenten des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, zusammen. Themen waren die Finanz- und Wirtschaftskrise, insbesondere die Arbeiten zur besseren Regulierung der Finanzmärkte, und Fragen der Integration von Menschen verschiedener Nationalitäten und Religionen. Die Integration werde ein Schwerpunkt seiner Arbeit sein, sagte der Bundespräsident: "Wir müssen zu einem besseren Miteinander in Europa kommen." Europa könne damit ein Beispiel für eine friedliche Entwicklung der Welt geben.
Der Bundespräsident bekräftigte, dass die Europäische Union für Deutschland von grundlegender Bedeutung sei. "Deutschland nimmt seine Verantwortung in der Europäischen Union wahr", sagte er. Nur wenn Europa gemeinsam handle, könne es sein volles Gewicht bei der Bewältigung der globalen Fragen einbringen, die nicht allein national gelöst werden können. Er sehe die europäischen Angelegenheiten beim Europäischen Parlament, der Kommission und dem Präsidenten des Europäischen Rates in guten Händen.
Die Gesprächspartner würdigten die wichtige Rolle Deutschlands bei der Bewältigung der Krise.
Der Bundespräsident wird zum Abschluss seiner Reise mit NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen und dem belgischen Premierminister und Vorsitzenden des Europäischen Rates, Yves Leterme, zusammentreffen.