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Bundespräsident Christian Wulff: Programm des Deutschland-Besuchs von Papst Benedikt XVI. enthält wichtige Botschaften

Die Deutsche Bischofskonferenz hat heute das Programm des Papstes für seinen Besuch in Deutschland vom 22. bis 25. September auf Einladung des Bundespräsidenten bekannt gegeben. Besuchsstationen sind Berlin, Erfurt, das thüringische Eichsfeld und Freiburg.

Bundespräsident Christian Wulff: "Es ist für Deutschland eine besondere Ehre, dass Papst Benedikt mit einer Marienandacht in Etzelsbach im thüringischen Eichsfeld nahe der früheren innerdeutschen Grenze den Beitrag der Kirchen zum Fall des Eisernen Vorhangs in Deutschland und Europa würdigt. Frieden, Freiheit und Demokratie in ganz Europa sind heute nicht vorstellbar ohne das konsequente Eintreten der katholischen und der evangelischen Kirche für diese Werte. Besonders in Polen, aber auch in Ostdeutschland haben aufrechte Christen wesentlich mitgeholfen, die Diktaturen zu überwinden. Ich freue mich auch über den Wunsch von Papst Benedikt nach einer ausführlichen Begegnung mit Vertretern des Rates der Evangelischen Kirche. Dies ist ein starkes Zeichen für die Ökumene im Land der Reformation.

Eine wichtige Botschaft geht zudem vom geplanten Treffen des Papstes mit Vertretern der orthodoxen Kirchen, der jüdischen und der muslimischen Gemeinschaft aus. Der interreligiöse Dialog ist heute in einer immer stärker zusammenwachsenden Welt wichtiger denn je. Dem Dialog der Religionen und Kulturen kommt eine Schlüsselrolle für das friedliche Zusammenleben der Völker zu."