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Bundespräsident Christian Wulff beim Treffen der nicht-exekutiven EU-Präsidenten in Budapest

Bundespräsident Christian Wulff nimmt heute und morgen, 8. und 9. April, am Treffen der nicht-exekutiven Präsidenten der Europäischen Union in Budapest teil, dem sogenannten Arraiolos-Treffen. Neben dem gastgebenden ungarischen Präsidenten Pál Schmitt und dem Bundespräsidenten haben die Staatspräsidenten von Finnland, Italien, Österreich, Lettland, Polen, Portugal sowie erstmals Slowenien zugesagt. Themen des Treffens sind die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf regionaler Ebene, z.B. im Ostseeraum und entlang der Donau. Außerdem diskutiert werden soll die Frage nach europäischer Identität und dem Platz, den Minderheiten in unseren Gesellschaften einnehmen sowie die Strategie Europa 2020.

Der Bundespräsident wird zum Thema "Multikulturalismus und europäische Identität" am frühen Abend einen Einführungsvortrag halten. Christian Wulff: "Die europäische Identität wird von den Bürgerinnen und Bürgern Europas in vielen täglichen Begegnungen geformt. Gleichzeitig bleiben sie ihrem Geburts- und Wohnort, ihrer Region und ihrer Nation verbunden. Wir Europäer schützen das kulturelle Erbe und pflegen den Reichtum, der uns durch die europäische Vielfalt geschenkt ist. Minderheiten müssen sich entfalten können. Beim Umgang miteinander müssen wir uns vom Geist der Gemeinsamkeit und der guten Nachbarschaft leiten lassen."

Am Rande des Treffens wird der Bundespräsident mit der finnischen Präsidentin Tarja Halonen, dem lettischen Präsidenten Dr. Valdis Zatlers, dem slowenischen Präsidenten Dr. Danilo Türk und dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán Gespräche führen.

Das nach dem Ort der ersten Tagung im Jahre 2003, dem portugiesischen Arraiolos, benannte Treffen will einen Beitrag leisten zur Diskussion um künftige Herausforderungen Europas.