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Bundespräsident Wulff reist zu drei Staatsbesuchen nach Lateinamerika

Bundespräsident Christian Wulff reist mit seiner Frau Bettina vom 30. April bis 8. Mai 2011 zu drei Staatsbesuchen nach Mexiko, Costa Rica und Brasilien. Bundespräsident Wulff vor seiner Abreise: "Mit den Staatsbesuchen in Mexiko, Costa Rica und Brasilien möchte ich die Gemeinsamkeiten und Bindungen unserer Länder würdigen. Wir teilen das Bekenntnis zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten sowie zu einer wertegebundenen Außenpolitik. Die Länder Lateinamerikas sind unverzichtbare Partner bei der Bewältigung globaler Herausforderungen."

Ziel der Reise ist es, die wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Lateinamerika zu vertiefen. Ein Anknüpfungspunkt dafür ist die neu gegründete EU-Lateinamerika-Stiftung, die ihren Sitz in Hamburg hat. Außerdem geht es bei den politischen Gesprächen und Begegnungen um multilaterale Themen, wie die Stärkung der internationalen Strukturen, die globale Finanzarchitektur und den Klimaschutz. Der Bundespräsident besucht auch Bildungseinrichtungen und Projekte für sozialen Ausgleich und zur Armutsbekämpfung.

Mit dem Staatsbesuch in Mexiko erwidert Bundespräsident Wulff den Staatsbesuch des mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón in Deutschland im vergangenen Jahr. Der letzte Besuch eines deutschen Präsidenten in Costa Rica war der Besuch von Bundespräsident Walter Scheel 1977. Der Staatsbesuch von Bundespräsident Wulff in Brasilien ist die Erwiderung auf den Staatsbesuch von Präsident Lula da Silva im Jahr 2009. Mit Bundespräsident Wulff empfängt die neu gewählte Präsidentin Dilma Rousseff ihren zweiten Staatsbesuch seit ihrem Amtsantritt am 1. Januar 2011. Brasilien ist 2014 Ausrichter der Fußball-Weltmeisterschaft und 2016 der Olympischen sowie der Paralympischen Spiele.