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Polens Präsident Bronisław Komorowski hält auf Einladung von Bundespräsident Christian Wulff die Berliner Rede

Aus Anlass des 20. Jahrestages des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages und des 20. Geburtstages des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes empfängt Bundespräsident Christian Wulff den polnischen Präsidenten Bronisław Komorowski am 17. Juni 2011 zu einem zweitägigen Besuch in Berlin. Dabei wird Präsident Komorowski die Berliner Rede halten.

Bundespräsident Wulff: „Zwischen Deutschland und Polen ist in den vergangenen 20 Jahren eine tiefe und von gegenseitigem Vertrauen geprägte Freundschaft gewachsen. Aus diesem Anlass habe ich Staatspräsident Komorowski eingeladen, den deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag und das gemeinsame Jugendwerk in Berlin zu feiern. Es ist mir eine besondere Ehre, dass der polnische Präsident an diesem so wichtigen Datum, an dem wir an den Arbeiteraufstand 1953 in der DDR erinnern, die Berliner Rede im Zeichen der europäischen Einigung halten wird.“

Bei einem Festakt zum 20. Gründungstag des Deutsch-Polnischen Jugendwerkes werden in Anwesenheit beider Präsidenten 16 Persönlichkeiten und Institutionen mit dem Preis „Guter Nachbar“ ausgezeichnet. Außerdem wollen die beiden Präsidenten am 18. Juni mit einer Fahrradtour entlang des ehemaligen Mauerstreifens an den Beitrag der Solidarność zur Überwindung des Eisernen Vorhangs erinnern.

Die Berliner Rede hält Präsident Komorowski am 17. Juni 2011 in der Berliner Humboldt-Universität, nur wenige Tage vor Beginn der ersten polnischen EU-Ratspräsidentschaft.

Mit der Einladung an seinen polnischen Amtskollegen greift Bundespräsident Wulff die Idee seines Amtvorgängers Roman Herzog auf, ausländischen Gästen die Gelegenheit zu geben, in der Berliner Rede ihre Sicht auf Deutschland, Europa und auf internationale Zusammenhänge aufzuzeigen. 1998 sprach der finnische Staatspräsident Martti Ahtisaari in Berlin über die „Herausforderungen für Europa im Zeitalter der Globalisierung“. 1999 hielt UN-Generalsekretär Kofi Annan in Berlin eine Rede über „Die Weltrolle Europas im 21. Jahrhundert“.

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Hinweis für die Redaktionen:
Das detaillierte Besuchsprogramm mit Akkreditierungshinweisen folgt in Kürze.