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Bundespräsident trifft Vertreter der afghanischen Zivilgesellschaft in Kabul

Bundespräsident Christian Wulff ist bei seinem Staatsbesuch in der Islamischen Republik Afghanistan heute Vormittag in der deutschen Botschaft in Kabul mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft des Landes zusammengetroffen. Die Gesprächsteilnehmer vertreten größere afghanische Nichtregierungsorganisationen und Dachverbände im Bereich der Frauen- und Menschenrechte.

Im Zentrum des Gesprächs standen die Entwicklung der Menschenrechtslage sowie die politische Zukunft Afghanistans. Der Bundespräsident machte deutlich, dass Deutschland auch weiterhin darauf dringen wird, dass die Menschenrechte in Afghanistan immer besser verwirklicht werden.

Bundespräsident Wulff: „Ich habe großen Respekt vor der Leistung der afghanischen Zivilgesellschaft. Sie spielt gerade im Übergangsprozess hin zur vollen Souveränität Afghanistans eine zentrale Rolle. Ich ermutige die afghanischen Nichtregierungsorganisationen, ihre Positionen in die bevorstehende Afghanistan-Konferenz in Bonn einzubringen.“

Bundespräsident Wulff ist an diesem Sonntagmorgen zum ersten Staatsbesuch eines deutschen Staatsoberhaupts seit 44 Jahren in Kabul eingetroffen. Bei einer Zusammenkunft am Mittag mit Präsident Karsai wird es unter anderem um die Konferenz der afghanischen Regierung für die Zeit nach der vollständigen Übernahme der Sicherheitsverantwortung gehen, die Anfang Dezember 2011 in Bonn stattfinden soll. Außerdem möchte sich der Bundespräsident ein Bild vom Stand der Übergabe der Sicherheitsverantwortung in afghanische Hände machen und sich mit den deutschen Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan intensiv austauschen.