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Bundespräsident Christian Wulff reist nach Bangladesch und Indonesien


Bundespräsident Christian Wulff reist vom 27. November bis 2. Dezember 2011 zu einem Besuch in die Volksrepublik Bangladesch und die Republik Indonesien.

Bundespräsident Wulff: „Bangladesch und Indonesien sind säkulare Demokratien mit überwiegend muslimischer Bevölkerung und einer dynamischen Wirtschaftsentwicklung. Indonesien ist zusätzlich wichtiger Partner in den G-20. Mit meinem Besuch möchte ich die Beziehungen stärken und auf neue wirtschaftliche Chancen hinweisen.“

In Dhaka wird der Bundespräsident Staatspräsident Zillur Rahman, Ministerpräsidentin Scheikh Hasina Wajed und die Oppositionsführerin Khaleda Zia treffen. Ebenfalls vorgesehen sind Gespräche mit Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft. Dabei möchte Bundespräsident Christian Wulff die Bedeutung des demokratischen Reformprozesses und der wirtschaftlichen Entwicklung unterstreichen sowie sich über die Auswirkungen des Klimawandels auf die tief gelegene Flusslandschaft unterrichten lassen.

Auch in Jakarta stehen neben politischen Gesprächen mit Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono und Parlamentariern, Begegnungen mit Vertretern der Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft auf dem Programm. Deutschland und Indonesien feiern nächstes Jahr 60 Jahre diplomatische Beziehungen. Über 25.000 indonesische Studenten wurden in Deutschland ausgebildet. Dieses dichte Netz an Kontakten wird der Bundespräsident weiter pflegen. Es bildet eine hervorragende Grundlage für engere politische, wirtschaftliche und kulturelle Beziehungen.

Bundespräsident Wulff wird ebenfalls den Generalsekretär der südostasiatischen Regionalorganisation ASEAN, Surin Pitsuwan, treffen. ASEAN umfasst etwa 600 Millionen Menschen und ist neben China und Indien der dritte Wachstumsmotor in Asien. Indonesien hat 2011 die Präsidentschaft von ASEAN inne.n