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Bundespräsident Christian Wulff und Bettina Wulff reisen in die Golfregion


Bundespräsident Christian Wulff wird gemeinsam mit Frau Bettina Wulff vom 8. bis zum 13. Dezember 2011 das Sultanat Oman, den Staat Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Staat Kuwait besuchen.

Der Umbruch in der arabischen Welt und dabei insbesondere die Rolle der Zivilgesellschaft wird ein wichtiges Thema dieser Reise sein. Der Bundespräsident wird dazu an verschiedenen Stationen mit Studenten, Journalisten und Vertreterinnen von Frauenorganisationen zusammentreffen.

Bundespräsident Christian Wulff: „Auf lange Sicht ist die Vielfalt einer offenen Gesellschaft der beste Garant für Frieden, Stabilität und Entwicklungschancen. Überall - und beileibe nicht nur in den Ländern des Arabischen Frühlings - geht es darum, die Institutionen zu fördern, die Gewalt durch Recht und die Macht durch Gewaltenteilung zu begrenzen, eine lebendige Zivilgesellschaft zu ermöglichen, Meinungsvielfalt und Minderheiten zu schützen, politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe für alle - insbesondere für Frauen - zu sichern.“

Im Rahmen seiner Gespräche wird der Bundespräsident die Staatsoberhäupter der Region ermutigen, begonnene Reformen weiter fortzusetzen und die guten bilateralen Beziehungen weiter auszubauen. Die Vertiefung der wirtschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit, vor allem bei Umweltschutz und erneuerbaren Energien, werden ebenso wie Investitionen in und aus Deutschland Thema sein. Der Bundespräsident ist überzeugt: „Dynamische wirtschaftliche Beziehungen können einen konstruktiven Dialog befördern und Chancen für gesellschaftliche Öffnung bieten.“

Seine Reise an den Golf wird der Bundespräsident auch dazu nutzen, um Fragen der regionalen Stabilität und Sicherheit zu erörtern. Bundespräsident Christian Wulff: „Die Arabische Liga und der Golfkooperationsrat haben in den vergangenen Monaten ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein in ihrer Region gezeigt und mutige und konstruktive Entscheidungen zu Libyen, Syrien und Jemen gefällt.“