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Deutscher Zukunftspreis 2017: Drei Teams für Preis des Bundespräsidenten nominiert


Drei Teams wurden heute in München für den Deutschen Zukunftspreis 2017 nominiert. Die Teams mit ihren herausragenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten kommen aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Österreich. Der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ist mit 250.000 Euro dotiert.

Um in die Endrunde zu gelangen, müssen die Projekte zwei Kriterien erfüllen. Entscheidend sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad sowie das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen.

Die Jury des Zukunftspreises entscheidet am 29. November über den diesjährigen Preisträger. Am selben Tag überreicht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Deutschen Zukunftspreis 2017 an das Gewinnerteam im Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Berlin.

Weitere Informationen und Bildmaterial finden Sie unter www.deutscher-zukunftspreis.de sowie www.facebook.com/deutscher.zukunftspreis.

Für den Deutschen Zukunftspreis 2017 sind nominiert:

Team I: "Anatomie trifft Kino – Cinematic Rendering"
Dr. rer. nat. Dipl.-Inf. (Univ.) Klaus Dieter Engel (Sprecher), Prof. Dr. med. Franz A. Fellner*,
Dr.-Ing. Robert Schneider
Siemens Healthineers - Siemens Healthcare GmbH, Erlangen
*Kepler Universitätsklinikum GmbH, Linz

Die drei Nominierten haben eine Technologie entwickelt, um für Laien schwer durchschaubare klinische Aufnahmen in höchst realistische und anschauliche dreidimensionale Einblicke in den menschlichen Körper zu verwandeln. Die bearbeiteten Bilder erleichtern die Kommunikation zwischen Arzt und Patient, helfen bei der medizinischen Ausbildung und bieten Unterstützung beim Planen von Operationen.

Team II: "Mittelpunkt Mensch – Roboterassistenten für eine leichtere Zukunft"
Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin (Sprecher)*, Dr. med. (Univ. Debrecen) Simon Haddadin,
Dipl.-Inf. Sven Parusel
FRANKA EMIKA GmbH, München
*Leibniz Universität Hannover

Dieses Team hat ein neuartiges Konzept für kostengünstige, flexible und intuitiv bedienbare Roboter geschaffen. Es macht Automaten zu Kollegen und Helfern des Menschen – und erschließt dem kooperativen maschinellen Assistenten der Robotik eine breite Palette neuer Anwendungen, etwa in der Industrie und in der Unterstützung alter, kranker oder behinderter Menschen.

Team III: "Helfende Hände – maßgeschneiderte Hightech-Prothesen"
Dr.-Ing. Stefan Schulz, Dipl.-Ing. Adrian Andres, Matthias Baßler, M. Sc.
Vincent Systems GmbH, Karlsruhe

Die Nominierten haben moderne leichte und kleine Handprothesen entwickelt, die auch von Kindern und Jugendlichen getragen werden können. Zudem schufen sie ein modulares Prothesensystem, mit dem sich einzelne Finger oder Teile einer Hand ersetzen lassen. Eine weitere Innovation ist ein künstlicher Tastsinn, der den Prothesenträgern Berührungen und Kräfte vermittelt.