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Rede von Bundespräsident Johannes Rau anlässlich der fünfzigsten Wiederkehr des Stiftungstages des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am 7. September 2001 im Schloss Bellevue

I

Weil das eine feierliche Stunde ist, darum beginne ich mit einem Stück originaler deutscher Beamtenprosa aus dem Jahre 1956, da heißt es:

"Wie bereits in der kürzlich stattgefundenen Aussprache beim Herrn Protokollchef von Letzterem mit Recht hervorgehoben wurde, lassen die Bänder für das Bundesverdienstkreuz, insbesondere für dessen höhere Stufen, zu wünschen übrig. Sie sind steif und im Gewebe grob, die Grundfarbe rot kommt gelegentlich nicht gleichmäßig heraus.

Die betreffende Fabrik bedarf der Belehrung und Anleitung durch Beispiel. Es wäre wünschenswert", so schreibt der Beamte weiter, "der Fabrik einmal ein hochwertiges ausländisches Material, in Webart und Farbe, als Muster vorzuführen. Hierfür scheint das Band des französischen Ordens der Ehrenlegion besonders instruktiv. Die Ordenskanzlei wäre dankbar, wenn über unsere Botschaft Paris ein Großkreuz-Cordon und ein Halsband (Weite 40), von einer Pariser Ordensfirma beschafft und unter Verbuchung dort für den angegebenen Zweck zur Verfügung gestellt werden könnten. Und, so heißt es weiter, "(womöglich in anlegefertigem Zustand, d.h. mit den sogenannten 'Abnähern', kleine Fältchen, um die Rundung über der Brust oder am Halsbündchen herauszuarbeiten). Die Ausgabe dürfte schätzungsweise unter 100,- DM liegen". Unterschrift: "Im Auftrag".

II

Dieser Brief aus der Ordenskanzlei des Bundespräsidialamtes vom 4. Juli 1956 zeigt, wie viel Mühe und Sorge es kostet, um eine staatliche Auszeichnung wie das Bundesverdienstkreuz so würdig zu gestalten wie es seiner Bedeutung entspricht. Die äußerliche Form ist zwar beileibe nicht das wichtigste, aber sie soll doch die Bedeutung widerspiegeln, die der Orden sowohl für den Träger als auch für den Stifter hat.

Heute hat nun das Bundesverdienstkreuz Geburtstag. Auf den Tag genau fünfzig Jahre ist es her, dass Bundespräsident Theodor Heuss den, wie es ganz offiziell heißt, Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland gestiftet hat.

Ich freue mich darüber, dass Sie alle zu diesem festlichen Anlass gekommen sind.

Zwei ehemalige Ordensherren, aber auch Ordensträgerinnen und Ordensträger aus der aller ersten Zeit nach der Stiftung des Ordens sind heute hier. Und einige von denen, die nach der deutschen Einheit als erste aus den damals neuen Ländern ausgezeichnet worden sind. Und die beiden jüngsten Ordensträger aus der fünfzigjährigen Geschichte sind heute da. Ob sie noch die Jüngsten sind, wir werden sehen.

Dann sind unter uns diejenigen Frauen und Männer, die heute, bei dieser besonderen Gelegenheit, mit dem Verdienstorden ausgezeichnet werden. Sie sind die Hauptpersonen dieses Tages.

Dass es mit dem Verdienstorden etwas besonderes auf sich hat, dass seine Verleihung keine Nebensache ist, das zeigt, dass so viele Gäste gekommen sind, Repräsentanten unseres Gemeinwesens. Sie alle haben auf ihre Weise mit Ordensverleihungen zu tun, weil sie sie vorschlagen, weil sie sie aushändigen.

Und zu Gast sind Schülerinnen und Schüler der Humboldt-Oberschule in Berlin-Tegel mit ihrem Lehrer. Ich glaube, dass Sie heute erleben können, dass etwas, das so altertümlich erscheint wie eine Ordensverleihung, auch heute noch Bedeutung haben kann. Die Begegnung mit den Ordensträgern soll uns alle neugierig machen auf diese Menschen und auf ihre besonderen Leistungen.

III

Wenn der Verdienstorden fünfzig Jahre alt wird, dann darf man ein bisschen zurückschauen auf seine Geschichte und aus ihr erzählen. Manche unter uns waren ja noch gar nicht geboren, als unser Orden gestiftet wurde.

Was hat man sich bei der Stiftung des Ordens gedacht? Wie kam es dazu? Es fällt ja auf, dass die Bundesrepublik Deutschland zwei Jahre älter ist als der Verdienstorden, er hat also zunächst gefehlt. Übrigens fehlte am Anfang auch eine Hymne. Der Anfang der Bundesrepublik war wenig feierlich, er war eher nüchtern. Das entsprach der Zeit, die allermeisten Menschen hatten alltägliche Nöte, hatten Sorge um ihr eigenes Überleben.

Aber den verantwortlichen Politikern war klar, der neue Staat braucht nicht nur eine funktionierende Verwaltung, sondern er braucht auch Symbole und Zeichen, damit sich die Bürgerinnen und Bürger mit dem Staat identifizieren.

Weder Theodor Heuss, der erste Bundespräsident, noch Konrad Adenauer, der erste Kanzler, waren Freunde eines ausgedehnten Ordens- und Repräsentationswesens. Denn man hatte ja in der gerade vergangenen Zeit des Nationalsozialismus bis zum Überdruss Fahnen, Märsche, hohlen Staatspomp erlebt - und Orden für alles und jedes regneten nur so herab. Davon hatte man gründlich genug. Aber so ganz ohne Auszeichnungen und ohne Orden, wie es die schmucklose, die puritanische Weimarer Republik gewesen war, sollte es nun auch nicht zugehen.

Theodor Heuss fand es vernünftig und richtig, außergewöhnliche Leistungen für den Aufbau, für die Festigung und für den Fortschritt des staatlichen Gemeinwesens durch Auszeichnungen anerkennen zu können. "Der Staat muss danken können", sagte Theodor Heuss.

IV

Staatliche Orden und Ehrenzeichen können mithelfen, das Band zwischen dem Staat und seinen Bürgern zu festigen - das war seine Überzeugung, und die teile ich. Er wollte den Dank des Staates mit einem einfachen Zeichen sichtbar zu machen.

Und dabei hatte er zugleich im Blick, dass das nicht nur gleichsam eine "innere Angelegenheit" des Staates war. Das kriegszerstörte Deutschland hatte schon in der unmittelbaren Nachkriegszeit überlebenswichtige Hilfe aus dem Ausland bekommen. Auch Menschen im Ausland, die sich um Deutschland verdient gemacht haben, sollte sichtbar gedankt werden.

Und dazu kommt ein weiterer Aspekt: Weltweit waren und sind Orden Zeichen der Anerkennung. Sie gehören quasi zur diplomatischen Grundausstattung. Die junge Bundesrepublik Deutschland, die dabei war, in die Völkerfamilie zurückzukehren - wie man damals sagte -brauchte Symbole, die sie im zwischenstaatlichen Miteinander einsetzen konnte. Dazu hat Theodor Heuss eine sehr nüchterne Überlegung formuliert: "In der Weimarer Republik hatte man den ausscheidenden Diplomaten große Porzellanservice und dergleichen geschenkt. Die waren mir einfach zu teuer, und man kann sich Porzellan auch nicht um den Hals hängen", so Theodor Heuss.

All diese Überlegungen führten nun dazu, dass am 7. September 1951 der Verdienstorden gestiftet wurde. Das Datum ist nicht zufällig. Genau an diesem Tag waren 1949 der Bundestag und der Bundesrat zum ersten Mal zusammengetreten. Das war also der Tag, wenn man so sagen kann, an dem die Bundesrepublik funktionstüchtig geworden war.

V

Und darum hat Theodor Heuss in seinem Stiftungserlass diesen Tag mit Recht als den 2. Jahrestag der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet. Ihm schien es höchst sinnvoll, an diesem Tag den Orden zu stiften. Tatsächlich "funktioniert" ja ein Staat, ein Gemeinwesen, nicht nur dadurch, dass seine so genannten "Organe" funktionieren, dass alle ihre Pflicht tun und ihre Aufgaben erfüllen. Ein Gemeinwesen lebt zuerst vom Überschuss, vom zusätzlichen Engagement, von der freiwilligen Mehrleistung zu Gunsten anderer, zu Gunsten des Ganzen.

Das Gemeinwesen lebt in hohem Maße von dem, was man durch keine Vorschrift einfordern kann, das man aber trotzdem nicht einfach als selbstverständlich annehmen kann, sondern für das wir alle dankbar sein müssen. Mit dem Verdienstorden sollen deswegen herausragende Verdienste Einzelner um das Gemeinwesen gewürdigt werden, "um Volk und Staat", so heißt es in der Urkunde.

Theodor Heuss, das sage ich nur als kleine Randbemerkung, hat sich übrigens selber mit der Gestaltung des Ordens befasst: "Die tausend Mark für einen Heraldiker können wir sparen," meinte er - aber nicht nur als typischer Schwabe, sondern, weil er wirklich ein begabter Zeichner war. Leider lässt sich nicht mehr sagen, welche der Entwürfe, die man hier in der kleinen Ausstellungshalle sehen kann, von Theodor Heuss stammt, aber die sind dazwischen.

VI

Im Verlauf der fünfzig Jahre ist der Verdienstorden nun ein selbstverständliches Zeichen unseres Staates geworden. Man kann sagen: Er hat sich bewährt. Anders - oder richtiger gesagt: Die Ordensträger haben sich bewährt.

Ein Orden lebt ja nicht von seiner Form, er lebt ja nicht von denen, die ihn verleihen und auch nicht von denen, die ihn aushändigen, und auch nicht von dem guten Willen, den sein Stifter gehabt hat. Zuerst und zuletzt lebt er von denen, die ihn tragen.

Und hier kommt die andere, die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Orden zu ihrem Recht. Mit "Orden" ist ja nicht in erster Linie das Abzeichen gemeint, das man sich umhängt oder das man sich an die Brust heftet. "Orden" ist ursprünglich gesehen eine Gemeinschaft, die nach einer bestimmten Regel, nach einer Ordnung, einem "ordo" lebt. Eine solche Gemeinschaft gibt sich Symbole, an denen man die Mitglieder erkennt. Im Laufe der Zeit ist dann der Begriff "Orden" auf das Symbol selber übergegangen.

Etwas aber bleibt von der ursprünglichen Bedeutung erhalten. Indem ein "Orden" an einen Einzelnen oder an eine Einzelne verliehen wird, wird derjenige oder diejenige sozusagen in die Gemeinschaft der Ordensträger aufgenommen.

Die Zahl von 206.000 Menschen, die das Bundesverdienstkreuz in fünfzig Jahren bisher bekommen haben, ist, für sich genommen, beeindruckend. Wenn man das aber über die fünfzig Jahre verteilt und auch daran denkt, dass wir nun etwa 82 Millionen sind, dann ist das so viel auch wieder nicht. Es ist noch immer noch etwas Besonderes, auf diese Weise ausgezeichnet zu werden - und "dazuzugehören".

VII

Wozu gehört man dann? Zu einem Kreis von Menschen, der äußerlich nichts gemein hat: Es sind Alte und Junge, Prominente und Unbekannte, Mandatsträger, wie man sagt, und Menschen ohne jedes Amt. Es sind Künstler und Ordensschwestern, Sozialarbeiter und Hausfrauen, Normalos, wie manche heute sagen, und gelegentlich auch Exzentriker.

Gemeinsam ist ihnen allen, dass wir ihnen mehr verdanken als man verlangen kann, dass sie durch ihren Einsatz und ihr Engagement das Leben anderer ein Stück besser, ein Stück menschlicher gemacht haben. Uns dass sie so das Fundament wieder ein Stück fester gemacht haben, auf dem wir gemeinsam unser Gemeinwesen gestalten. So sind sie auf höchst unterschiedliche Weise Vorbilder geworden, die auch andere dazu anstiften können, sich den Einsatz für andere zum Ziel zu setzen.

Ich will gar nicht sagen, dass der Einsatz und das Engagement von Ordensträgerinnen und Ordensträgern immer selbstlos ist oder dass das so sein müsse und dass es ausschließlich auf den Nächsten bezogen ist. So sind wir Menschen in der Regel nicht. Engagement darf auch Freude machen, darf ein Gefühl der inneren Befriedigung geben, darf auch ein bisschen stolz darauf machen, etwas geleistet zu haben, was nicht nur für einen selber von Nutzen ist.

VIII

Die Verdienste der Ordensträgerinnen und Ordensträger, auch derer, die ich heute eingeladen habe, sind immer auch ein Spiegel der Anforderungen und Probleme der jeweiligen Zeit. In der ersten Zeit nach der Stiftung stand zum Beispiel die Integration der vielen Flüchtlinge im Vordergrund der ehrenamtlichen Hilfe, das Schaffen von Wohnraum, das Lindern materieller Not der Kriegsgeschädigten. Es ging auch um Hilfe beim Minenräumen und beim Bombenentschärfen. Herr Kinder aus Kiel, einer der aller ersten Ordensträger aus Schleswig-Holstein, hat viele tausende von Bomben, Granaten und Seeminen entschärft.

Aber auch das Schaffen von Ausbildungsplätzen für Jugendliche war schon früh ein Thema und gehört auch heute zu den besonders wichtigen Anliegen. Jetzt ist es die Integration von Ausländern, um die sich manche Mitbürger besonders kümmern. Frau Wiggert aus Wittenberge gehört zu den ersten Ordensträgern aus Brandenburg.

Als gebürtige Rumänin hat sie sich um Asylbewerber gekümmert, die für Brandenburg damals noch eine eher unbekannte Personengruppe mit unbekannten Problemen waren.

Oft haben die Ausgezeichneten Entwicklungen angestoßen und andere motiviert, mitzutun.

Manchmal legen sie den Finger in die Wunde oder geben kritische Anstöße für Veränderungen. Manchmal handeln sie eher still und beharrlich, unbemerkt von einer breiteren Öffentlichkeit, sie lassen nicht locker, wenn es Widerstände und Bedenkenträgertum gibt. Oft sind diejenigen, die sich durch ihr Vorbild und ihre Ausstrahlung auszeichnen Menschen, die andere begeistern und mit ihnen etwas in Bewegung bringen, was man nicht hätte erwarten können. Oft wird erst nach einiger Zeit deutlich, welche Tragweite ein bestimmtes Wirken hatte. Das ist einer der Gründe dafür, dass eine Ehrung manchmal erst lange nach der Initialzündung stattfindet.

IX

Ich weiß, dass Ordensverleihungen nicht von allen gleich gesehen und gleichermaßen anerkannt werden. Mit diesem Risiko müssen wir leben. Engagement, Originalität und die besondere individuelle Leistung können nicht unbedingt von angepassten, von stromlinienförmigen Zeitgenossen erwartet werden. Es gehört fast notwendig zum engagierten Handeln, dass es hier und da auch aneckt.

Der Staat braucht aber diejenigen, denen die Gesellschaft, ihre nahe und ferne Umwelt, die Hilfsbedürftigen, nicht gleichgültig sind, diejenigen, die sich dafür einsetzen, dass der Auftrag des Grundgesetzes verwirklicht wird, diejenigen, die ein lebendiges Gemeinwesen wollen.

Der Orden ist kein Gängelband. Mit ihm will sich unser Staat kein Wohlverhalten erkaufen. Dadurch unterscheidet sich das Ordenswesen in einer Demokratie von dem in einer Diktatur. In der Demokratie wissen wir, wie wichtig es ist, dass der Staat von aktiven und oft auch unbequemen Bürgern getragen wird, und dass es richtig ist, dafür auch Dank zu sagen.

X

Viele fragen sich: Trifft es immer die Richtigen? Ich kenne natürlich nicht alle 206.000 Ausgezeichneten. Ich glaube aber, dass, von ein paar Ausnahmen abgesehen, die Richtigen gefunden worden sind. Dass sich ab und zu jemand vielleicht doch als nicht so ordenswürdig erweist, wie man das gedacht hatte, das liegt in der menschlichen Natur.

Eine ganz andere Frage ist aber, ob auchalleRichtigen getroffen werden. Ich habe schon oft gesagt, dass das stark von uns allen, von jedem Einzelnen abhängt, ob die Richtigen ausgezeichnet werden. Mir ist bewusst, dass längst nicht alle, die einen Orden verdienen, auch bekannt werden und einen bekommen.

Was kann man dagegen tun? Ich glaube, wir können es uns nicht leisten, ein großes Ordensdetektivbüro aufzubauen und mit Rasterfahndung alle Ordenwürdigen im Lande aufzuspüren. Das kann ja nicht Aufgabe der Verwaltung sein. Aber hier ist wirklich jeder gefragt, die Augen offen zu halten und diejenigen zu nennen, die es verdient haben könnten. Ich sage ganz schlicht: Ordensanregungen sind jederzeit willkommen. Sie sollten allerdings begründet sein.

In den vergangenen Jahren haben meine Vorgänger und ich uns immer wieder dafür stark gemacht, mehr Frauen auszuzeichnen, vor allem deshalb, weil ja ein weit überwiegender Teil ehrenamtlichen Dienstes von Frauen geleistet wird. Ich bin auch dafür, dass noch mehr Menschen aus den neuen Ländern ausgezeichnet werden. Da sind wir inzwischen auf ganz gutem Wege, das zeigt die wachsende Zahl von Anregungen.

Ich habe einen besonderen Wunsch zum Stiftungsjubiläum: Ich möchte, dass endlich mehr Anregungen kommen, die Leistungen junger Menschen öffentlich zu würdigen. Es gibt sie ja, diese jungen Menschen, die sich in unserer angeblich ausschließlich an Konsum und Spaß orientierten Gesellschaft engagieren, und das sind nicht nur seltene Ausnahmen.

Ich würde mich freuen, wenn in meiner Amtszeit einmal eine Veranstaltung zustande käme, bei der ich nur junge Menschen auszeichnen kann. Bitte helfen Sie mir beim Entdecken.

XI

Die Ordensträgerinnen und Ordensträger des heutigen Tages zeigen dadurch, dass sie die Auszeichnung annehmen, dass sie "Ja" sagen zu unserer freiheitlichen Demokratie, zu den Werten unserer Verfassung. Tragen Sie den Orden ruhig mit ein bisschen Stolz. Nicht weil er Ihnen vom Bundespräsidenten verliehen wurde, sondern weil Sie ihn durch eigenes Handeln verdient haben.

Ich sage es mit Konrad Adenauer, der die Institution Bundesverdienstkreuz mit angeregt hat, der hat gesagt: "Eine Ordensverleihung, das ist, wenn die Geschichte gerecht ist und lächelt."