Navigation und Service

Rede von Bundespräsident Johannes Rau bei der Gedenkfeier zum 100. Geburtstag von Erich Brost im Artushof zu Danzig

I.

Ich freue mich darüber, heute wieder in Danzig sein zu können. Ich glaube, ich habe während meiner ganzen Amtszeit kein Land so häufig besucht wie Polen. Eine meiner ersten Auslandsreisen als Bundespräsident führte mich auf die Westerplatte und nach Danzig. Das war am 1. September 1999, dem sechzigsten Jahrestag des barbarischen Überfalls Deutschlands auf Polen.

Damals war ich auch hier im Artushof, dessen "magisches Halbdunkel" den deutschen Dichterr E.T.A. Hoffmann so sehr fasziniert hat, dass er darüber eine wunderbare, träumerische Geschichte verfasst hat.

Wir haben hier, Herr Präsident, vor vier Jahren zusammengesessen und anschließend einen Rundgang durch diese Stadt gemacht, die für unsere beiden Völker eine so besondere Bedeutung hat.

Die Freiheitsbewegung der "Solidarnosc", die hier in Danzig ihren Ausgang genommen hat, hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Teilung Europas überwunden wurde. Uns Deutschen hat diese Freiheitsbewegung des polnischen Volkes die staatliche Einheit möglich gemacht. Daran möchte ich heutenoch einmal dankbar erinnern.

Seit meinem letzten Besuch hier hat sich viel getan, nicht nur hier im Artushof, bei dessen Rekonstruktion die Stadt Danzig übrigens mit der Universität Marburg zusammenarbeitet:

  • Der kulturelle und geistige Austausch zwischen uns Nachbarn war stets sehr intensiv und hat seit der demokratischen Wende einen gewaltigen Sprung nach vorne machen können. Hervorheben will ich nur das Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien an der Universität Breslau, das im vergangenen Jahr eröffnet wurde.
  • Das deutsch-polnische Handelsvolumen ist seit 1999 über ein Drittel gewachsen. Deutsche Firmen gehören mit einem Anlagevolumen von mehr als sieben Milliarden Euro zu den wichtigsten Investoren in Polen, und Deutschland ist mit Abstand Polens größter Handelspartner. Auch polnische Unternehmen investieren in immer größerem Umfang in Deutschland.
  • Wie eng das Verhältnis in den letzten Jahren geworden ist, das zeigen auch die vielen Projekte praktischer Zusammenarbeit auf allen Ebenen: zwischen Schulen und Vereinen, zwischen Kommunen, Ländern und Wojewodschaften. Heute ehren wir ein besonderes Beispiel für solch eine lange und erfolgreiche Zusammenarbeit: Die Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Danzig.
  • Vom 1. Mai 2004 an sind Polen und Deutsche gemeinsam Mitglieder in der Europäischen Union. Herr Präsident, Deutschland hat den Beitritt Ihres Landes zur Union nach Kräften unterstützt und sich dafür eingesetzt, dass Polen bei der ersten Erweiterung nach Osten dabei sein kann. Das liegt auch in Deutschlands eigenem Interesse - es ist aber auch eine Frage unserer historischen Verantwortung. Jetzt stehen wir vor der großen Aufgabe, die erweiterte Union handlungsfähig und sie bürgernäher und demokratischer zu machen. Diese großen Ziele dürfen wir bei allen unterschiedlichen Ansichten in Einzelfragen nicht aus den Augen verlieren, sonst droht Schaden für die europäische Zukunft. Vor 10 Tagen erst haben wir in Portugal im kleinen und vertrauten Kreise engagiert darüber diskutiert, Herr Präsident, was notwendig ist, um die Erweiterung zu einem Erfolg werden zu lassen. Ich bin mit Ihnen der Meinung, dass der Schlüsselbegriff auch hier Solidarität, "Solidarnosc" lautet, mit all den Aspekten des Gebens und Nehmens und des unbeirrten Engagementsfür die gemeinsame Sache, die in diesem Wort liegen.

II.

Ich empfinde es als großes Glück, dass wir Deutschen heute in einem friedlichen Europa leben, umgeben von Freunden. Nie waren die Beziehungen zwischen Deutschen und Polen so eng und so freundschaftlich wie heute. Diese Freundschaft ist nicht einfach durch Verträge und Abkommen gewachsen. Sie lebte und sie lebt vom Versöhnungswillen und vom Engagement der Menschen in beiden Ländern. Wir müssen uns das gelegentlich in Erinnerung rufen - auch und gerade, wenn unsere Beziehungen heute so normal erscheinen und mancher glaubt, wir könnten uns im Gespräch miteinander nun auch einmal schrillere Töne leisten. Die Versöhnung ist eine dauerhafte Aufgabe, die nie abgeschlossen ist und um die wir uns ständig wieder bemühen müssen. Die Menschen, die sich wirklich für die deutsch-polnische Freundschaft eingesetzt haben, wussten das. Und von einem solchen Menschen möchte ich Ihnen heute erzählen.

Ich möchte Ihnen von Erich Brost erzählen, von einem großen Deutschen und großen Europäer, der sein reiches Leben immer auch in den Dienst der deutsch-polnischen Aussöhnung gestellt hat. Und von Erich Brost, meinem Freund, mit dem und mit seiner Frau ich so manchen 29. Oktober miteinander verbracht habe.

Heute vor einhundert Jahren wurde Erich Brost in Elbing geboren - nicht weit von hier entfernt. Sein Vater war Mechaniker in der Schichau-Werft, seine Mutter Schneiderin. 1914 kam er, elfjährig, hierher nach Danzig.

Hier wurde er als junger Buchhändler politisch aktiv. Er trat dabei in die Fußstapfen seines Vaters, der als Betriebsrat und als Streikführer fest in der Arbeiterbewegung und in der Sozialdemokratie verwurzelt war.

Erich Brost hat nicht nur bis ins hohe Alter Bücher förmlich verschlungen wie kaum ein zweiter, er hat auch früh sein eigenes Talent zum Schreiben entdeckt. Mit neunzehn Jahren wurde er erstmals journalistisch aktiv, er schrieb bald erste Berichte für die "Danziger Volksstimme". Das war eine der größten Zeitungen der "Freien Stadt", und sie war auch überregional eine wichtige Stimme.

1933 hatten in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht übernommen. Auch in Danzig erlangten sie nach Fälschung der Wahlen die Mehrheit im Parlament. Trotzdem kämpfte Erich Brost weiter für seine Überzeugungen, schrieb mutige Leitartikel, er ging ins Gefängnis, er wurde noch - unter Lebensgefahr - Abgeordneter für die SPD im Danziger Volkstag. Doch bald hatten die Nationalsozialisten die Stadt ganz unter ihrer Kontrolle, Erich Brost musste fliehen, die Volksstimme musste ihr Erscheinen einstellen.

Erich Brost sagte damals, "ein nationalsozialistisches Danzig [sei] gleichbedeutend mit dem ständigen Verlust Danzigs für Deutschland". Das war nicht die letzte Ahnung dieses herausragenden Journalisten, die sich bewahrheiten sollte.

Es folgten bittere Jahre des Exils, das fast ein Jahrzehnt dauerte - Jahre der Unsicherheit, der Sorge, der Rastlosigkeit. Polen, Schweden, Finnland und Großbritannien waren die Stationen seiner Flucht. Er hielt sich mit Beiträgen für Exilzeitungen und später für die BBC über Wasser, manchmal bekam er auch Unterstützung von der sozialdemokratischen Parteiführung im Exil. Dabei hielt er immer den Kontakt zu seinen Freunden aus Polen. Im Exil machte er Bekanntschaft mit polnischen Gruppen in London, die auch nach dem Krieg nicht abrissen. Erich Brost ging es dabei immer um die Aussöhnung mit Polen - das war sein Motiv schon als Journalist der Danziger Volksstimme.

Im Nachkriegsdeutschland wurde Erich Brost zum gefragten Gesprächspartner, hatte wichtige Posten in der deutschen Sozialdemokratie inne. So bereitete er den Weg für die Karriere Willy Brandts, der sein Nachfolger als Verbindungsmann der SPD bei den Alliierten wurde.

Erich Brost entschied sich gegen eine Karriere in der Politik. Er sagte einmal, er sei "immer und an erster Stelle Journalist geblieben". Er wurde Chefredakteur der Neuen Ruhr Zeitung. Wie eine Zeitung nach seinen Vorstellungen aussehen soll, das schrieb er gleich in seinem ersten Kommentar, in der ersten Ausgabe der Neuen Ruhr Zeitung:

Eine gute Zeitung müsse, schrieb Erich Brost, "eine von den jeweiligen Machthabern unabhängige, aber verantwortungsbewusste Zeitung [sein], die aus eigenem Antrieb sich bemüht, die Geschehnisse unverfälscht darzustellen und furchtlos ihre Meinung zu sagen."

Mit dem gleichen Credo gründete er später gemeinsam mit Jakob Funke die WAZ, der er bis zu seinem Tode 1995 verbunden blieb und die die Keimzelle der heute größten Regionalzeitungs-Gruppe in Europa bildet.

Die zentralen Motive seiner Lebensmelodie, das waren Freiheit und Demokratie. Nach dem Kriege hat er immer für genau die Freiheit und für genau die Demokratie gekämpft, die wir Deutsche aufgebaut haben und die auch die Polen für sich erkämpft haben.

Erich Brost hat nie nach Ämtern oder Ehren gestrebt, er hat sich nie in den Vordergrund gedrängt. Das unterscheidet ihn wohltuend von manch einem sogenannten "Superstar" unser heutigen Zeit. Er war ein bescheidener Mensch, der seinen Danziger Wurzeln immer treu blieb.

1991 gründete er die Erich-Brost-Stiftung, die in Deutschland und in Polen gleichermaßen aktiv ist. Sie, liebe Anneliese Brost, führen die Arbeit der Stiftung unermüdlich weiter. Sie sitzen immer noch täglich an Ihrem Schreibtisch bei der WAZ - aus Pflichtgefühl, aus Leidenschaft, und weil Sie Ihrem Mann versprochen haben, "die Redaktion nicht alleine zu lassen." Dafür möchte ich Ihnen sehr danken, und ich bin froh darüber, dass Sie heute bei uns sind.

Die Erich-Brost-Stiftung hütet das Vermächtnis ihres Gründers. Das sieht man sofort, wenn man sich ihre Schwerpunkte und Zielsetzungen anschaut:

  • Sie tritt ein für die Aus- und Fortbildung von Journalisten in Deutschland und Europa. Erst kürzlich wurde dazu das neue Erich-Brost-Haus in Essen eröffnet, das dazu ideale Bedingungen bietet.
  • Sie unterstützt bürgerschaftliches Engagement.
  • Sie hat sich verpflichtet, den europäischen Gedanken und die Annäherung der Staaten Mittel- und Osteuropas an die EU zu fördern. So unterstützt die Erich-Brost-Stiftung zum Beispiel ein Team polnischer Wissenschaftler, die in einer jährlichen Studie die polnischen Fortschritte auf dem Weg nach Europa analysieren.
  • Die Stiftung sorgt für Begegnung zwischen der jungen Generation in Deutschland und Polen: So fördert sie deutsch-polnische Jugendtreffen, die an Orten historischen Geschehens ihren Beitrag zur gemeinsamen Aufarbeitung der deutsch-polnischen Geschichte leisten.
  • Und sie vergibt den Erich-Brost-Preis, eine Auszeichnung, die erstmals 1996 hier im Artushof verliehen wurde. Das hat ihr Stifter leider nicht mehr erleben können.

III.

Liebe Anneliese Brost, wenn sich Erinnerungen, Eindrücke und Erfahrungen von Freunden zu einem Lebensbild zusammenfügen lassen, dann entsteht von Ihrem Mann das Bild eines Menschen, der unbeugsam von der demokratischen Idee überzeugt war, das Bild eines Sozialdemokraten, der Solidarität lebte, und eines Mannes, der sich selbst zurücknahm, und der die Sorgen anderer zu seinen eigenen machte.

Erich Brost war mir an entscheidenden Wegmarken, aber auch in schweren Stunden ein guter Ratgeber und väterlicher Freund.

Warum berichte ich so ausführlich über das Leben dieses Mannes? Nicht nur, weil heute sein einhundertster Geburtstag ist. Ich erinnere auch deshalb an Erich Brost, weil ein Mensch wie er, mit seiner persönlichen Integrität, mit seiner Bescheidenheit und mit seiner Weisheit gerade heute ein Vorbild sein könnte, in einer Zeit, in der zwischen einigen Deutschen und Polen gelegentlich Töne zu hören sind, die ich für lange überwunden gehalten habe.

Sie wissen, worum es geht. Es geht um den Umgang mit Flucht, Vertreibung und Umsiedlung im 20. Jahrhundert, es geht um die fürchterlichen Folgen des von Deutschland entfesselten Krieges. Millionen Menschen in Europa haben ihre Heimat verloren, in denen ihre Vorfahren oft seit Jahrhunderten wohnten.

Kaum jemand konnte glaubwürdiger seine Trauer über das Verlorene, die Einsicht über die deutsche Schuld, aber auch die Hoffnung auf eine Freundschaft zwischen Deutschen und Polen ausdrücken als Erich Brost.

IV.

In einem Kommentar der WAZ schrieb er kurz nach der Wiedervereinigung Deutschlands:

"Ich selbst bin Ostdeutscher, meine Vorfahren stammen aus Ostpreußen, ich bin in Elbing, Memel und Danzig aufgewachsen und habe in der Freien Stadt Danzig meine journalistische und politische Arbeit begonnen und fortgesetzt, bis die Nationalsozialisten mich hinderten. Ich liebe meine Heimat und halte die Vertreibung für ungerecht. Aber seit der grausamen Zerschlagung Polens und dem nicht wiedergutzumachenden Leid des polnischen Volkes unter deutscher Vergewaltigung und angesichts der einheitlichen Meinung unserer Nachbarn und Verbündeten, die Wiedergutmachung verlangt, muss man aus eigener Einsicht den Frieden wählen, voll Schmerz und ohne Reue auf die Oder-Neisse-Gebiete verzichten, ja nicht einmal Bedingungen daran knüpfen. Wir müssen alles tun, um diese seit vierzig Jahren bestehende Grenze, die die Vertreibung von Millionen Menschen symbolisiert, zu befrieden. Das Gleiche müssen wir auch von Polen fordern."

An anderer Stelle schreibt er:

"Es ist klar, dass der Verzicht des deutschen Volkes auf die deutschen Ostgebiete schmerzlich ist, nicht weniger jedenfalls als der Verzicht der Polen auf Wilna und Lemberg, wenn auch der Wahnsinn des Überfalls Hitlers auf Polen und die Schreckensherrschaft über Polen und Juden alles erklärt."

Und weil Verzicht und Vertreibung so schmerzlich für die betroffenen Völker sind, brauchen wir auch einen europäischen Dialog über den Umgang mit den Schrecken unserer Vergangenheit, der verbindet und der uns den Weg in eine gemeinsame Zukunft weist. Der Deutsche Bundestag hat dazu am 4. Juli letzten Jahres aufgerufen.

Wir werden einen solchen Dialog nur dann erfolgreich führen können, wenn er im Geist der Versöhnung geführt wird und wenn wir uns um strenge Sachlichkeit bemühen.

Genauso, wie es ein Recht auf Gedenken gibt, gibt es die Pflicht, dies Gedenken nicht für eine Politik zu instrumentalisieren, die trennt, statt zu verbinden. Für gegenseitige Schuldzuweisungen, Aufrechnungen und materielle Forderungen darf kein Raum sein.

In einem gemeinsamen europäischen Dialog kann es uns gelingen, über Vertreibungen und über ihre historischen Zusammenhänge aufzuklären und daran zu erinnern, welches unendliche Leid Vertreibungen in den vergangenen Jahrhunderten über unseren Kontinent und seine Menschen gebracht haben.

Dieser Dialog kann nur im Geist der Zusammenarbeit und der Versöhnung und mit Blick auf unsere gemeinsame Zukunft in Europa gestaltet werden.

Lassen Sie uns deshalb im Bewusstsein unserer Verantwortung für die gute deutsch-polnische Nachbarschaft und für das Miteinander in Europa einen Dialog führen: über die Vergangenheit und über die Lehren, die wir gemeinsam aus ihr ziehen wollen. Herr Präsident, wir haben uns darüber ausgetauscht, wie ein solcher Dialog aussehen könnte. Wir sind davon überzeugt, dass die Debatte über Vertreibung für die betroffenen Völker dann Nutzen bringen kann, wenn sie in dem von uns beschworenen Geist der Versöhnung geführt wird. Eine solche gute Debatte schafft ein Stück europäische Identität - und sie kann uns weiter zusammenführen.

V.

"Deutschland muss, um die erbärmliche Politik der Nationalsozialisten und ihrer Helfershelfer gutzumachen, Jahrhunderte seiner nationalen Geschichte, deren Bedeutung nicht zu hoch eingeschätzt werden kann, aufgeben." Das schrieb Erich Brost vor der Reise meines Amtsvorgängers Richard von Weizsäcker im Jahre 1990 nach Polen.

In Erinnerung an das Lebenswerk Erich Brosts und im Bewusstsein seines Vermächtnisses möchte ich diejenigen ermahnen, die durch unbedachte Äußerungen, durch fehlendes Einfühlungsvermögen in die geschichtliche Erinnerung unserer Völker und durch einseitiges Handeln versuchen, die deutsch-polnischen Beziehungen zu belasten: Beschwören Sie nicht die Vergangenheit, sondern helfen Sie mit, die Perspektiven für unsere gemeinsame Zukunft zu entwickeln und zu zeigen.

Deutsche und Polen, Menschen wie Erich Brost, haben das aus leidvoller Geschichte gelernt, und nur so lässt sich gemeinsame Zukunft gewinnen.

Dazu brauchen wir Mut und Phantasie.

E.T.A. Hoffmann erzählt von der Kraft solcher Phantasie übrigens ausgerechnet in seiner Erzählung "Artushof", die da spielt, wo wir heute zusammengekommen sind: Er erzählt darin von einem Maler, der einem Kaufherren eines seiner Bilder beschreibt. Mit glühenden Augen verweist er «auf die geheimnisvolle Verteilung des Lichts und des Schattens», schwärmt in allen Tönen von dem Bild, schildert es in allen Facetten. Das Bild aber existiert gar nicht - der Kaufherr schaut ratlos auf eine weiße Leinwand, die der Maler aber voller Hingebungskraft als ein Bild voller Schönheit ausgibt.

Hoffmann zeigt in seiner Geschichte: Solange wir nicht über das hinausdenken, was wir gegenwärtig sehen, solange bleibt die Welt so, wie sie sich zeigt. Vertrauen wir aber auf unsere eigene Phantasie und unser eigenes Vorstellungsvermögen, unsere Energie und unsere Gestaltungsfähigkeit, dann verändern sich die Dinge und vor uns erscheint eine andere Welt, eine Welt, die noch nicht ist, die aber Wirklichkeit werden kann, eine Welt des Friedens und der Versöhnung.